Das Landhotel „Tenuta Gardini“ in Italien (Foto: Sabine Wulffert)
Das Landhotel „Tenuta Gardini“ in Italien (Foto: Sabine Wulffert)

Lieblingshotel: Tenuta Gardini

Einen gelungenen Urlaub verbinden wir mit der vollkommenen Erholung von Körper und Geist. Den passenden Ort dafür bietet das in der italienischen Weinregion Toskana gelegene Landhotel „Tenuta Gardini“.

Noch mehr sommerliche Reisetipps gibt`s außerdem in der aktuellen »Ausgabe 2022 von Meiningers Weinreisen.

Text: Sophia Langhäuser 

Raus aus dem Alltag, rein in die pure Natur. Schon vom ersten Moment an kann man die Ruhe und die Kraft der atemberaubenden Landschaft, sowie die grenzenlose Gastfreundschaft der Menschen spüren. Nicht umsonst wurde dieses kleine Fleckchen Erde von uns zu einem besonderen Wohlfühlort erkoren.

Erholung pur umgeben von saftig-grünen Weinreben (Foto: Sabine Wulffert)
Erholung pur umgeben von saftig-grünen Weinreben (Foto: Sabine Wulffert)

Bereits das Frühstück bringt die Gäste zum Strahlen, wenn die frisch gepflückten Früchte aus dem Garten in Form eines farbenfrohen Obstsalates serviert werden. Das nur zehn Kilometer vom Meer entfernte Landhotel bietet inmitten von endlos erscheinenden Olivenfeldern und Weinbergen den perfekten Platz für alle Genuss- und Naturliebhaber. Das mit fünf Sonnen bewertete und damit vom Landesamt für Tourismus als herausragend eingestufte Landhaus liegt in der italienischen Gemeinde Bibbona, nur unweit von zahlreichen toskanischen Weingütern entfernt.

Das Haupthaus des seit 500 Jahren als Familienbetrieb geführten Landguts umfasst 16 Doppelzimmer, die alle mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet sind. Zusätzlich stehen Urlaubern nahegelegene Appartements sowie eine Villa für größere Familien zur Verfügung. Die ursprünglich für die Arbeiter erbauten Bauernhäuser sind in natürlichen, sanften Farben gehalten und beherbergen heute in idyllischer Atmosphäre Gäste aus der ganzen Welt. Der kostenfreie Verleih von Mountainbikes lädt dazu ein, die toskanische Landschaft und kleine Dörfer rund um das Anwesen zu erkunden. Für Ruhe und Entspannung nach der Entdeckungstour sorgt der in den historischen Gemäuern der ehemaligen Scheune gelegene Wellnessbereich. Mit Blick auf die Zypressenhaine kann man hier während einem der 17 verschiedenen Massageangebote die Seele baumeln lassen und mal wieder so richtig zur Ruhe kommen. Gefolgt von einem Sprung in den Pool bleiben dabei wohl keine Wünsche mehr offen ...

Auch eine eigene Schafzucht gehört zum Landhotel dazu (Foto: Sabine Wulffert)
Auch eine eigene Schafzucht gehört zum Landhotel dazu (Foto: Sabine Wulffert)

Wer in der hauseigenen Farm übernachtet, kommt an einer Begegnung mit den etwa 160 Chianina Rindern (nebenbei die größte Rinderrasse der Welt) nicht vorbei. Zusätzlich sorgen Schafe und eine eigene Wildschweinzucht in den Gärten und Wäldern des Landhotels Gardini für eine frische und biologische Fleischauswahl in der Küche. Die selbst kreierten Gerichte werden mit mediterranen Gemüsesorten und Kräutern aus dem Garten abgerundet: Einem genussreichen Tagesabschluss steht somit nichts mehr im Wege.

Liebhaber italienischer Spezialitäten sind hier ebenfalls goldrichtig, wenn es um die Verkostung der hauseigenen Olivenöle, die auch als grünes Gold bezeichnet werden, geht. Und wer dann schon einmal auf den Geschmack Italiens gekommen ist, der kann am frühen Abend an verschiedenen toskanischen Kochkursen teilnehmen. Passend dazu gibt es natürlich ein Glas Wein, denn wir sind ja schließlich in einer der schönsten Weinregionen Italiens.

Ein Sprung ins kühle Nass sorgt für Erfrischung (Foto: Sabine Wulffert)
Ein Sprung ins kühle Nass sorgt für Erfrischung (Foto: Sabine Wulffert)

Von dem nahezu autark geführten Landhotel Gardini kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden. Das Thema Nachhaltigkeit ist hier kein Trend, sondern ein Lebensstil. Insgesamt 580 Hektar zählen zum Grundbesitz der Familie, während 22 Hektar auf die prachtvollen Olivenhaine fallen. Die Adern des sogenannten „Ölbaums“ sollen die Kraft des Lebens widerspiegeln und zählen deshalb zu den wichtigsten Früchten des Landes. Aus den seit 2020 biologisch angebauten Oliven werden unterschiedliche Sorten des begehrten und vielseitigen Öls produziert. Hierbei entstehen reinsortige Olivenöle aber auch Blends aus verschiedenen Sorten. Eine zusätzliche Linie verbindet besondere Aromen mit den Ölen, so finden sich beispielsweise auch Sorten wie Zitronen- oder Trüffelolivenöl im Sortiment des Landguts. Neben der Olivenölproduktion sorgt auch der Anbau verschiedener antiker Getreidesorten für großartige Produkte. Zum Beispiel ein selbstgebrautes Bier oder aus Buchweizen produzierte Mehl und Nudelsorten, die sich dann auf der abendlichen Menükarte wiederfinden.

Wie gemalt: die atemberaubende Landschaft der Toskana (Foto: Sabine Wulffert)
Wie gemalt: die atemberaubende Landschaft der Toskana (Foto: Sabine Wulffert)

Ein eigener Wein darf dort inmitten der Weinregion natürlich nicht fehlen. Die Trauben des Cabernet Sauvignons „Riserva Gardini“ werden zunächst im Edelstahltank vergoren und anschließend zwölf Monate in französischen Eichenfässern gelagert. Der aus dem Jahr 2018 stammende Wein überzeugt mit seiner rubinroten Farbe und einem fruchtig-frischen, aber dennoch an mediterrane Wälder erinnernden Duft. Ausgewogene Tannine, sowie eine frische Säure gepaart mit fruchtigen Aromen von Blaubeeren und Himbeeren lassen den Wein in Kombination mit gereiftem Käse oder Fleisch vom Wild zum runden Toskana-Klassiker werden. Wir sind uns sicher, ein Urlaub im Landhotel „Tenuta Gardini“ wird auch für Sie zur unvergesslichen Genussreise in eine von Natur und Gastfreundschaft geprägte Welt.

Weitere Infos finden Sie unter: www.tenutagardini.it
 

Ausgabe 01/2023

Erhältlich ab 09.11.2022: Pinot-Pioniere Paul und Sebastian Fürst // Einblick ins Priorat // Gourmet-Adressen in Berlin und weitere Themen

Themen der Ausgabe

Aus dem Ei gepellt

Minimalistisch und dennoch ein absoluter Hingucker: Steak mit gebeiztem Eigelb. Liebhaber außergewöhnlicher Kreationen sollten dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Dazu kombiniert Sommelière Ilona Scholl einen Lemberger aus dem Hause Aldinger und macht die Ei-Steak-Komposition perfekt. » Zu Rezept und Weintipp

Fürstlicher Besuch

Paul und Sebastian Fürst vom Weingut Fürst aus Franken stehen für pure, elegante Burgunder und charakterstarke Rieslinge. Mit dem Ziel, die Herkunft der einzelnen Weine mit Präzision zum Vorschein zu bringen, produzieren sie einzigartige Gewächse mit Weltruhm. WEINWELT-Chefredakteurin Ilka Lindemann hat die beiden Winzer während der Weinlese besucht und hinter die Kulissen geschaut.

Klein, aber oho!

Vom traditionellen Chasselas bis hin zur innovativen Piwi-Sorte Divico, gibt es in den Weinregionen der Schweiz eine unglaubliche Anzahl unterschiedlichster Rebsorten zu entdecken. Wir haben uns auf eine vinophile Rundreise durch die Deutschschweiz, das Wallis und das Waadtland begeben und waren beeindruckt von der spannenden Vielfalt, die in dem kleinen Weinland steckt.