Black Tower gibt es nicht mehr nur in der Glasflasche
Black Tower gibt es nicht mehr nur in der Glasflasche

Reh Kendermann setzt auf neue Gebindeart

Die Weinkellerei Reh Kendermann aus Bingen hat in eine Abfüllanlage für 1,5-Liter-Pouches investiert. Die neue Anlage soll 4.000 dieser Weinschläuche am Tag füllen können. 

»Die Investition in die neue Anlage ermöglicht es uns, das Angebot an Gebindevarianten zu verbreitern. Gerade in Skandinavien – einer unserer Hauptmärkte – ist der 1,5-Liter-Pouch jetzt schon sehr beliebt«, berichtet Alexander Rittlinger, CEO von Reh Kendermann, über Pouches im Allgemeinen. So sollen die Gebinde vor allem für die Exportmarke »Black Tower« eingesetzt werden.

Mit der neuen Anlage setzt das Unternehmen auf die Vorteile, die Pouches mit Bag-in-Box-Verpackungen teilen: Oxidationsschutz bei angebrochenen Weinen und eine bessere Umweltbilanz gegenüber Glasflaschen. Rittlinger verweist darauf, dass Pouches zu Unrecht ein schlechtes Image hätten. Er ist davon überzeugt, dass die Beliebtheit dieser Gebindeart auch in Deutschland zunehmen werde.

Zudem biete ein 1,5 Liter Pouch »mehr Platz für eine aufmerksamleitsstarke Markenwirkung als herkömmliche Weinetiketten«.  

Black Tower ist Unternehmensangaben zufolge die weltweit meistexportierte Weinmarke aus Deutschland. WEINWIRTSCHAFT berichtete, dass der Absatz von Black Tower coronabedingt von 13 Mill. Flaschen leicht auf 12,5 Mill. Flaschen mit Abschluss des Geschäftsjahres 2019/2020 (Stichtag 30.06.2020) zurückging. sw

 

Die neue Pouch-Abfüllanlage
Die neue Abfüllanlage für Pouches bei Reh-Kendermann

 

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Ausgabe 15/2021

WEINWIRTSCHAFT 15/2021

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