Vorerst keine Ruhe für die DO Valdepeñas: Die Agrarverbände setzen ein Zeichen (Foto: reto ilari halme)
Vorerst keine Ruhe für die DO Valdepeñas: Die Agrarverbände setzen ein Zeichen (Foto: reto ilari halme)

Zerwürfnis in Valdepeñas

Die Winzerverbände Asaja, COAG, UPA und Cooperativas Agro-alimentarias haben ihren Austritt aus der DO Valdepeñas angekündigt. Damit vollziehen die Traubenproduzenten der 20.000-Hektar-Appellation einen lang angekündigten Schritt. 

Grund dafür sind die Auseinandersetzungen auf der Produzentenseite zwischen den beiden Kellerei-Riesen J. García Carrión und Félix Solís, die sich seit Monaten mit gegenseitigen Beschuldigungen und Klagen einen andauernden Schlagabtausch liefern

Hintergrund sind u. a. angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Etikettierung von Weinen mit Gütesiegel der DO und der damit verbundene Vorwurf von Weinfälschungen. Dabei sollen große Volumina von Jungweinen fälschlicherweise als Crianza- bzw. Reserva-Qualitäten deklariert worden sein. Die Kontrolle über die Interprofesional Valdepeñas obliegt nun dem regionalen Landwirtschaftsministerium von Castilla La Mancha.  ds

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