Giovanni Manetti bleibt Präsident des Konsortiums Chianti Classico (Foto: Bruno Bruchi).
Giovanni Manetti bleibt Präsident des Konsortiums Chianti Classico (Foto: Bruno Bruchi).

Wiedergewählt, neu gewählt

Der Vorstand des Konsortiums Chianti Classico hat Giovanni Manetti im Amt bestätigt. Der renommierte Bio-Winzer aus Panzano (Fontodi) wird in seiner zweiten Amtszeit erneut von seinem Vorgänger Sergio Zingarelli (Rocca delle Macìe) und Francesco Colpizzi (Castelli del Grevepesa) unterstützt, die als Vizepräsidenten ebenfalls wiedergewählt wurden. Zu den Prioritäten seines neues Mandats zählt das Vorantreiben des Amtswegs für die Anerkennung des Chianti Classico als UNESCO-Kulturlandschaft.

In Umbrien wählte das Konsortium Vini Montefalco und Spoleto hingegen einen neuen Präsidenten, da der langjährige Amtsinhaber Filippo Antonelli (Antonelli-San Marco) für ein weiteres Mandat nicht mehr zu Verfügung stand. Der Auserkorene ist Giampaolo Tabarrini. Er hat das Weingut seiner Eltern, die nur Offenwein verkauften, in den letzten 20 Jahren zu einem nachhaltigen Spitzenbetrieb entwickelt und zählt zu den umtriebigsten (und unterhaltsamsten) Gestalten der Szene in Montefalco. Er fordert von den Mitgliedern des Konsortiums mehr Engagement für die Weiterentwicklung der Herkünfte unter dem Dach des Konsortiums. Seine Amtszeit stehe im Zeichen der Öffnung und Erneuerung, so Tabarrini bei der Amtseinführung. vc
 

Ausgabe 20/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 20/2021

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