Das spanische Nationalgericht prüft Betrugsvorwürfe in Valdepeñas (Foto: Helmut Vogler/Fotolia)
Das spanische Nationalgericht prüft Betrugsvorwürfe in Valdepeñas (Foto: Helmut Vogler/Fotolia)

Untersuchungsverfahren eingeleitet

Gegen die vier Valdepeñas-Produzenten J. Carcía Garrión, Félix Solís, Bodegas Navarro López und Bodegas Fernando Castro hat das Spanische Nationalgericht in Madrid am vergangenen Montag ein Untersuchungsverfahren eingeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft soll geprüft werden, ob sich die vier Kellereien des Betruges durch Weinfälschungen schuldig gemacht haben. 

Der Vorwurf, bedeutende Mengen an gefälschten Crianza, Reserva- und Gran Reserva-Weine vermarktet zu haben, steht schon seit geraumer Zeit im Raum. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die vom spanischen Weingesetz vorgesehenen Ausbauzeiten im Barrique und auf der Flasche von den Erzeugern nicht eingehalten worden sind. Überprüft werden sollen die Vermarktungszahlen der Jahrgänge 2010 bis 2019, um diese u. a. mit den von Seiten der zuständigen Weinbaubehörde der DOP Valdepeñas registrierten Volumina zu vergleichen. ds 

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Ausgabe 18/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 18/2021

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