Die OIV hat den Umzug nach Dijon beschlossen (Foto: OIV)
Die OIV hat den Umzug nach Dijon beschlossen (Foto: OIV)

OIV-Sitz jetzt in Dijon

Die Generalversammlung der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) hat beschlossen, ihren ständigen Sitz von Paris nach Dijon, in die Hauptstadt der Region Burgund, zu verlegen. Die 48 Mitgliedsstaaten haben dem entsprechenden Vorschlag Frankreichs einvernehmlich zugestimmt, wie der Verband meldet. 

Seit ihrer Gründung 1924 (damals noch Internationales Amt für Rebe und Wein) ist die OIV in Frankreich ansässig. Den historischen Sitz in Paris in der Rue d’Aguesseau musste die Organisation bereits 2019 verlassen, da das Gebäude für andere Zwecke genutzt werden sollte. Zwar fand man eine Übergangs-Location, ebenfalls in Paris, doch begann damit auch die Suche nach einem neuen ständigen Sitz. Im Juli dieses Jahres wurde Dijon erstmals als neuer Standort vorgeschlagen.

Der Einzug soll im September 2022 erfolgen, bis dahin soll die Location, das prestigeträchtige Hotel Bouchu d’Esterno im Stadtzentrum Dijons, noch renoviert werden. »Die Unterbringung im renommierten Hotel Bouchu d’Esterno trägt dazu bei, den Aspekt des Kulturerbes unserer Mission zu stärken. In Dijon wird die OIV auch von einem günstigen wissenschaftlichen Umfeld profitieren, um ihre Aufgaben zu erfüllen, insbesondere dank des Instituts für Rebe und Wein und des einzigen internationalen UNESCO-Lehrstuhls für ›Kultur und Tradition des Weins‹. Die Stadt bietet auch ein sehr attraktives Lebensumfeld für das Personal der OIV«, kommentiert OIC-Präsident Luigi Moio. aw

Ausgabe 24/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 24/2021

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