Steillagen gehören zum Bild in vielen Weinanbaugebieten (Foto: DWI)
Steillagen gehören zum Bild in vielen Weinanbaugebieten (Foto: DWI)

1,5 Mill. Euro für Steillagen-Weinbau in RLP

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat beschlossen, 1,5 Mill. Euro für Forschungsprojekte im Steillagen-Weinbau in Rheinland-Pfalz zu investieren. Die Verwaltungsvereinbarung hat das Ministerium gemeinsam mit dem DLR Mosel in Bernkastel-Kues  und dem Julius-Kühn-Institut (JKI) beschlossen.

Die bereitgestellte Summe soll für Forschungs- und Beratungszwecke benutzt werden, wobei das DLR für die Umsetzung in weinbauliche Praxis anhand von Beratung, Lehr- und Versuchsbetrieben verantwortlich ist. Den forschenden Part übernimmt das JKI. Themenschwerpunkte sind die Auswirkungen des Klimawandels, Pflanzenschutz und Schaderreger sowie Digitalisierung. In der entsprechenden Pressemitteilung werden zudem »umweltrelevante Fragestellungen« mit unklaren Worten als Schwerpunktthema umrissen.

Betont wird vom Ministerium die Rolle der Steillagen als schützenswerte und gleichermaßen fragile Kulturlandschaft. Mit der Verwaltungsvereinbarung »wollen wir den Winzerinnen und Winzern den Rücken stärken und ihre Arbeit etwa durch digitale Anwendungen erleichtern«, so Bundesministerin Julia Klöckner.

Der Betrag stehe für die nächsten fünf Jahre bereit. Bereits 2007 hat das Ministerium ein ähnliches Förderpaket beschlossen, das mit Ende dieses Jahres ausläuft. Nach Ablauf des aktuell beschlossenen Projekts soll 2027 das nächste folgen. sw
 

Ausgabe 23/2021

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