Olivier Grémillon ist der neue CEO von Vivino
Olivier Grémillon ist der neue CEO von Vivino

Vivino ernennt neuen CEO

Die Weinhandelsplattform Vivino hat einen neuen CEO. Wie das Unternehmen bekannt gibt, übernimmt Olivier Grémillon am 26. Juli den Posten von Heini Zachariassen, der Plattform und Bewertungsapp 2010 gemeinsam mit Theis Søndergaard gegründet hatte.

Grémillon hat mehrjährige Erfahrung mit dem E-Commerce-Geschäft. So war er drei Jahre bei booking.com und sechs Jahre bei Airbnb jeweils in Führungsposition beschäftigt und zuständig für Entwicklung und Expansion.
Zachariassen soll hat als Vorstandsmitglied und »Chief Evangelist« im Unternehmen bleiben.

»Dies ist der perfekte Moment, um bei Vivino zu starten«, sagte Grémillon. »Mit der kollektiven Kraft von 50 Millionen Menschen, die eine Neugierde für Wein teilen, ist jetzt die Zeit gekommen, den revolutionären Wandel der Weinkaufgewohnheiten mit zu bestimmen. Mit zehn Jahren gesammelter Daten aus fast zwei Milliarden Scans von Weinetiketten und Hunderten von Millionen von unvoreingenommenen Rezensionen und Bewertungen ist niemand besser als Vivino in der Lage, den Weintrinkern der Welt die Weine näher zu bringen, die sie lieben.«

Vivino hat im Jahr 2020 nach eigenen Angaben rund 265 Mill. Dollar eingenommen und dabei wie viele E-Commerce-Unternehmen von den Restriktionen durch die Pandemie profitert, wodurch sich viele Verkäufe ins Netz verlagerten. Die Plattform zählt mehr als 50 Mill. Nutzer.

»Da sich im vergangenen Jahr die Gewohnheiten der Verbraucher eindeutig dahingehend verschoben haben, dass mehr Wein online gekauft wird, war es der richtige Zeitpunkt, eine neue Führungspersönlichkeit mit den Fähigkeiten und der Erfahrung einzustellen, um unser Geschäft auf die nächste Stufe seiner Entwicklung zu bringen und unser Wachstum von dort aus zu beschleunigen, wo wir heute stehen«, so Zachariassen. »Olivier bringt jahrelange Erfolge und Erfahrungen ein, die es noch mehr Verbrauchern ermöglichen werden, Wein über unseren Marktplatz zu kaufen, mit der Gewissheit, dass sie den bestmöglichen Wein für ihren spezifischen Geschmack erhalten.«

Erst im Februar 2021 hatte das Unternehmen eine 155-Mill.-Dollar-Runde der Serie D abgeschlossen, um weiteres Wachstum und Marktexpansion voranzutreiben. aw