Immer mehr En-Pimeur-Preise werden veröffentlicht (Foto: Eléonore H - Stockadobe.com)
Immer mehr En-Pimeur-Preise werden veröffentlicht (Foto: Eléonore H - Stockadobe.com)

Bordeaux wird überwiegend teurer

Nachdem die diesjährige En-Primeur-Kampagne allmählich an Fahrt aufgenommen hat, verkünden mehr und mehr Châteaux ihre En-Primeur-Preise, die meistens über denen des Vorgängerjahrgangs liegen. WEINWIRTSCHAFT hat anhand von Liv-Ex-Daten eine Übersicht erstellt.

Erstmals seit einigen Jahren waren die En-Primeur-Preise des 2019er-Jahrgangs bei vielen Erzeugern im Vorjahr zurückgegangen (WEINWIRTSCHAFT berichtete). Diese Entwicklung hat sich nach Vorstellung der 2020er-Weine, die im Allgemeinen als sehr gut beurteilt werden, im Großen und Ganzen wieder umgekehrt. Zwar haben noch längst nicht alle Châteaux ihre Preise veröffentlicht, der Trend ist aber dennoch gut zu erkennen. In französischen Medien hat die sprunghafte Preiserhöhung des Château Lafite Rothschild zudem für Aufsehen gesorgt. 

Die Preisgestaltung zeigt sich ambivalent. Während einige Châteaux ihre Preise moderat erhöht haben, sind sie bei anderen sprunghaft gestiegen. Nur in seltenen Fällen wie bei Lafon Rochet sind sie zaghaft reduziert worden. sw 

 

Für den 2020er-Jahrgang werden überwiegend höhere Preise aufgerufen

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Ausgabe 24/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 24/2021

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