Die World Bulk Wine Exhibition war deutlich weniger besucht als vor Corona (Foto: WBWE)
Die World Bulk Wine Exhibition war deutlich weniger besucht als vor Corona (Foto: WBWE)

WBWE-Messe unter hohen Inzidenzzahlen

Schenkt man den Mitteilungen der Veranstalter Glauben, dann waren zur 13. World Bulk Wine Exhibition (WBWE) 265 Kellereien, Weinerzeuger und Agenturen als Aussteller aus 15 Ländern und mehr als 4.000 Besucher aus 57 Ländern am 22. und 23. November zur Messe nach Amsterdam gereist. 

Solche Zahlen erstaunen angesichts der Nachricht, dass die Niederlande seit 21. November 2021 aufgrund der hohen Inzidenzzahlen und der prekären Corona-Situation als Hochrisikoland gelten und in vielen Ländern dringend vor einer Einreise gewarnt wurde. 

Abgeschreckt worden dürften viele auch durch die Meldungen über Krawalle und Unruhen sein.

Vonseiten deutscher Besucher hat die Messe wohl eher nicht profitiert. Von zahlreichen Unternehmen, wie etwa der Edeka-Gruppe aber auch von Kellereien wie Peter Mertes oder Tophi und  anderen wurde bekannt, dass Sie ihre Teilnahme abgesagt hatten. 

Auch aus Spanien und Italien habe es Absagen gehagelt, meldeten Insider, und selbst der weltgrößte Weinbroker Ciatti war nur mit seiner argentinischen Niederlassung zugegen, wie das Unternehmen auf Anfrage von WEINWIRTSCHAFT mitteilte. 

Als ruhiger und schwächer besucht als in den Vorjahren, beurteilte der englische Jounalist und Korrespondent der Zeitschrift Meiningers Wine Busniess International, Robert Joseph, die Messe und berichtete über Lücken in den Reihen zahlreicher Aussteller-Nationen. Australien, Neuseeland aber auch osteuropäsiche Länder wie Moldavien hätten fast ganz gefehlt, während große amerikanische Anbieter wie Bronco oder The Wein Group Flagge zeigten. Messegespräch war ein mutmaßlicher Deal von Gallo über den Kauf großer Mengen an Weißweinen, vor allem von Muskateller sowie Sauvignon Blanc, Pinot Grigio und Chardonnay. hp

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Ausgabe 24/2021

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