»Pieroth fehlen die direkten und unmittelbaren Begegnungen mit den Kunden«, sagt Dr. Sebastian Potyka (Foto: Thomas Malburg)
»Pieroth fehlen die direkten und unmittelbaren Begegnungen mit den Kunden«, sagt Dr. Sebastian Potyka (Foto: Thomas Malburg)

Pieroth erreicht Umsatzziel

Die Pieroth Wein AG, Burg Layen, erzielte 2020 einen Umsatz von 177 Mill. Euro, wie das Unternehmen Anfang März bekannt gab. Unternehmensvorstand Dr. Sebastian Potyka wertet das Ergebnis als »planmäßige Punktlandung«, die den Erwartungen entsprochen habe. 2019 hatte der Umsatz der Pieroth Wein AG noch bei 207 und 2018 bei 229 Mill. Euro gelegen.

»Uns fehlen die direkten und unmittelbaren Begegnungen mit unseren Kunden«, beklagt Potyka und weist auf die Absage von Verbrauchermessen, Veranstaltungen und die zeitweise Schließung der Weinbars hin. Dennoch habe das Geschäftsjahr 2020 ein gutes Ergebnis gebracht, was unter anderem durch die Präsentation neuer Weinlinien, eine weitere Markenfokussierung und neue digitale Projekte gelungen sei. Vor allem hätten die Teams in den einzelnen Ländern gut gearbeitet und würden beispielsweise in den Vereinigten Staaten auf Online-Festivals oder in Deutschland verstärkt auf digitale Weinproben setzen. 

In England nutze das Unternehmen die Plattform Facebook für virtuelle Kundenkontakte. In Japan habe im November 2020 wieder die Hausmesse »Grand Tasting« stattfinden können, die ein außerordentlich gutes Ergebnis gebracht habe, erklärt das Unternehmen.

Die auf dem deutschen Markt tätige Tochtergesellschaft, Pieroth Deutschland GmbH laufe nach der Restrukturierung in 2019 wieder auf Erfolgskurs. »Zum Jahresende wurde ein deutliches Umsatzplus zum Plan erzielt sowie die Rendite-Planung deutlich übertroffen«, erklärt dazu der Geschäftsführer der Pieroth Deutschland GmbH, Jochen Acker. Pieroth sei trotz Corona-bedingten Einschränkungen im Endkundengeschäft weiter gewachsen. hp