Die Werbebotschaften auf dem blinkenden Display laufen oft in 10-Sekunden-Schleifen (Foto: Motion Display Homepage)
Die Werbebotschaften auf dem blinkenden Display laufen oft in 10-Sekunden-Schleifen (Foto: Motion Display Homepage)

Motion Display will nach Deutschland

Das schwedische Unternehmen Motion Display will sein Angebot stärker in Deutschland etablieren. Die Schweden sind auf Displays mit bewegten Bildern für den Handel spezialisiert. Damit wollen sie Unternehmen einen individuell für sie produzierten Eyecatcher direkt am Verkaufsregal offerieren.

»Wir lösen das Problem, wie man die Aufmerksamkeit des gestressten Kunden im stationären Handel kriegt«, erklärt Account Manager Hans Adam Lidén gegenüber WEINWIRTSCHAFT. Motion Display wirbt mit Umsatzsteigerungen von 66 Prozent durch den Einsatz ihrer Werbemittel. »Einfache Botschaften wirken am besten«, sagt Lidén.

Die blinkenden Displays werden mittels der E-Ink-Technologie produziert und erlauben wechselnde Botschaften oder Grafiken. So gibt es z.B. von Aperol ein Display mit der Anleitung für einen Aperol Spritz. Da die Displays batteriebetrieben sind, benötigen sie keinen Stromanschluss im Handel. Ein spezieller Metallkleber sorgt dafür, dass ein Diebstahl der Werbe-Displays verhindert wird. Die Lebensdauer der Batterien reicht bis zu einem Jahr.

Lidén ist der Ansicht, dass die Displays ihren maximalen Nutzen in Kombination mit QR-Codes entfalten, die einen auf Händler und Produkt zugeschnittenen Link enthalten. Dies erhöhe den Kontakt zum Kunden. 

Ganz billig sind die Werbemittel nicht. Bei einer kleinen Staffel von 500 Stück ruft Motion Display üblicherweise 50–60 Euro je Display auf. Bisher liegt der Fokus von Motion Display in den USA, wo 90 Prozent des eigenen Umsatzes erzielt werden. Jetzt wollen die Schweden auch in Deutschland expandieren. cg

Beispielvideo auf Youtube: bit.ly/motion_display

Ausgabe 10/2022

WEINWIRTSCHAFT 10/2022

Themen der Ausgabe

Nachhaltigkeit

Das aktuelle Kern- und Reizthema der Branchenkommunikation. Egal ob mit Bio-Siegel oder ohne – im Weinbau gibt es viele kleine und große Schritte zu mehr Nachhhaltigkeit. WEINWIRTSCHAFT hat sich bei verschiedenen Erzeugern umgehört und umgesehen – und ein paar hochinteressante Piwi-Weine verkostet.

»Auf dünnem Eis«

VDP-Präsident Steffen Christmann im Interview über die Qualitätspyramide, GGs für Jedermann und deutschen Sekt. Wie die Zukunft des deutschen Weinbaus aussehen kann und welche Rolle der VDP einnimmt und einnehmen will.

Lombardei

Vermutlich kennen Sie Franciacorta, aber haben Sie schon einmal von Oltrepò Pavese gehört oder gekostet? Über eine unterschätzte Schaumweinappellation im Schatten des bekannten Nachbarn.