Frescobaldi-CEO Giovanni Geddes da Filicaja will mit dem Gang nach Bordeaux neue Vertriebswege erschließen (Foto: Thurner PR)
Frescobaldi-CEO Giovanni Geddes da Filicaja will mit dem Gang nach Bordeaux neue Vertriebswege erschließen (Foto: Thurner PR)

Frescobaldi mit Repräsentanz in Bordeaux

Als erstes Weinunternehmen Italiens eröffnen die toskanischen Frecobaldi-Weingüter Masseto, Ornellaia, Tenuta Luce und CastelGiocondo eine Verkaufsniederlassung in Bordeaux. 

Es genüge nicht nur hochkarätige Spitzenweine zu erzeugen, erklärte dazu Giovanni Geddes da Filicaja, CEO der Frescobaldi Gruppe, man müsse es auch verstehen, diese zu kommunizieren und Wege für die perfekte Distribution zu finden. 

Ein solcher sei der Marktplatz Bordeaux, der es erlaube, auch »Nicht-Bordeaux-Akteuren« an der internationalen Vernetzung der Négociants zu partizipieren. Vor Ort wird die Repräsentanz von Patrick Lachapèle wahrgenommen, der für Baron Philippe de Rothschild und später für Ornellaia und Tenuta Luce in Asien, Afrika und Mittelamerika tätig war. 

Start der Repräsentanz werde im ersten Quartal 2022 sein, teilte das Unternehmen mit und ließ zugleich wissen, dass die Weine von Masseto über den »Place de Bordeaux« auf allen Märkten erhältlich sein werden, mit Ausnahme von Italien, den USA und Kanada, wo der Direktvertrieb beibehalten wird.

Die Weine von Ornellaia sind ebenfalls über den Markt Bordeaux für alle Märkte erhältlich, ausgenommen Europa, die USA und Kanada. Für Tenuta Luce läuft die Distribution in Asien (mit Ausnahme von Japan), Afrika und dem Nahen Osten über Bordeaux, während CastelGiocondo nur in China über die Négociants erhältlich sei. HP
 

Ausgabe 24/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 24/2021

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