Als erstes Château gibt Château Batailley seine Preise für die En-Primeur-Kampagne bekannt (Foto: Château Batailley)
Als erstes Château gibt Château Batailley seine Preise für die En-Primeur-Kampagne bekannt (Foto: Château Batailley)

Bordeaux eröffnet Kampagne

Das Château Batailley des Hauses Philippe Castéja aus Pauillac ist das erste Weingut, dass seine Preise für die diesjährige En-Primeur-Kampagne bekannt gibt. 
26,50 Euro pro Flasche Ex-Négociant werden laut dem Fine Wine Handelshaus Liv-ex veranschlagt, was dem Eröffnungspreis von 2020 entspräche.

Mit 330 britischen Pfund pro 12er-Kiste Flasche ist der neue Jahrgang aktuell der günstigste ihrer Weine. Der 2020er Jahrgang wird aktuell mit 334 Pfund pro Kiste gehandelt. Allgemein als bestbewerteter Jahrgang des Hauses bezeichnet, liegt 2019 derzeit preislich um 18,2 Prozent über dem jetzt veröffentlichten Einstiegspreis.

Nachgezogen haben »Carruades de Lafite« aus dem Haus Lafite-Rothschild in Pauillac, die 160 Euro pro 0,75-l-Flasche Ex-Négociant aufrufen – 5,9 Prozent weniger als 2020 – und das Weingut Duhart Milon, die mit 55 Euro pro Flasche einsteigen, dem gleichen Preis wie bereits 2020 zur Eröffnung.

Ob diesem recht konstanten Preisgefüge andere Châteaux folgen werden, bleibt abzuwarten. Nachdem die Preise für die 2019er Kampagne im Schnitt deutlich niedriger als 2018 ausfielen, um den bis dato etwas schleppenden Verkauf anzukurbeln, hatte man 2020 die Preise wieder höher angesetzt.

Der Jahrgang 2021 wird allgemein als heterogen bezeichnet, der nur partiell an die große Trilogie der letzten drei Jahrgänge heranreichen kann. Durch die extremen Wetterereignisse und einen insgesamt kühleren Sommer, ähnelt er, gemäß vielen Kritikern, in seiner Stilistik eher den früheren klassischen Bordeaux-Jahrgängen. 
Im vergangenen Jahr hatte das Prestige-Weingut Cheval Blanc die Kampagne mit einem Preis von 380 Euro pro Flasche eröffnet. ITP  

Ausgabe 9/2022

WEINWIRTSCHAFT 09/2022

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Ein Jahr nach der Flutkatastrophe war WEINWIRTSCHAFT wieder im Ahrtal unterwegs. Die örtlichen Weinerzeuger sehen noch viele Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, aber auch die »Chancen für Visionen«. 

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