Spaghetti mit Spinat, Gorgonzola & Pinienkernen; Foto: StockFood/Gräfe & Unzer Verlag/Schardt, Wolfgang
Spaghetti mit Spinat, Gorgonzola & Pinienkernen; Foto: StockFood/Gräfe & Unzer Verlag/Schardt, Wolfgang

Spaghetti mit Spinat & Gorgonzola

 

Comfort food made in Italy: Mit wenig Aufwand und wenigen (aber guten!) Zutaten kommt ein sahnig-aromatischer Klassiker auf den Tisch. Gorgonzola und zarter Blattspinat machen dieses Gericht zum idealen Frühlings-Vorboten!

Rezept für vier Personen

Zubereitungszeit: 15 Minuten
Garzeit: circa 15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten:

450 g Spaghetti
Salz
350 g Blattspinat
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
80 g Gorgonzola
50 g Pinienkerne
2 EL Butter
150 ml Sahne
Salz
Pfeffer, aus der Mühle

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser al dente garen. In dieser Zeit den Spinat waschen, trocken schütteln und in Streifen schneiden.

Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln.

Den Käse in Stücke schneiden.

Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne rösten.

Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig schwitzen. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Die Sahne angießen, aufkochen und den Käse darin auflösen. Würzig abschmecken und die abgetropften Nudeln unterschwenken. Auf Tellern anrichten und mit den Pinienkernen bestreuen.

Der Weintipp zur Pasta mit Spinat von René Antrag

Trebbiano d'AbbruzzoWas für eine herrliche Pasta! Eine Pasta, die geschmacklich ganz Italien in sich vereint. Was bleibt uns also anderes übrig, als dazu einen Italiener zu trinken? Wir widmen uns einer lokalen Spezialität, dem Trebbiano dʼAbruzzo. Genauer gesagt dem von Emidio Pepe. Ein charakterstarker Wein, der diese Region widerspiegelt: Sehr viel Komplexität und Aromen von gerösteten Haselnüssen, Wildkräutern sowie ein zarter Anklang von Marzipan. Am Gaumen sehr ausdrucksstark, ohne überladen oder opulent zu wirken, das zeichnet ihn als Partner dieses Gerichts aus. Das intensive Aroma des Gorgonzolas und die cremige Textur der Soße meistert er mit vibrierender Säure, gepaart mit der Leichtigkeit des kühlen Jahrgangs 2014. Durch seine sekundären Aromen verleiht er dem Gericht mehr Tiefe und Aromenvielfalt, wobei er die Intensität zart puffert. Die gerösteten Pinienkerne nimmt er dankend an und hält den Spannungsbogen bis zum letzten Bissen.

René Antrag,
bereits zum zweiten Mal Österreichs Sommelier des Jahres, sorgt im Restaurant Steirereck in Wien für spannende Pairings.

 

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Ausgabe 01/2022

Nederburg Wine Estate im Portrait // Weine ohne Schwefel // Die besten Lagerungsmöglichkeiten
MEININGERS WEINWELT Ausgabe 1/22

Themen der Ausgabe

Das hat Pfeffer

Pfeffrig-würzig fällt dieses Mal unser Gericht für die kühle Jahreszeit aus: Zu Pfeffersteaks mit Paprikastreifen kombiniert Stéphane Gass, langjähriger Chef-Sommelier im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn, eine kraftvoll-harmonische Gigondas-Cuvée aus den Sorten Grenache und Syrah. Ein geschmacklicher Volltreffer. Das Rezept finden Sie »hier.

Schwefelfrei – geht das?

Kaum ein anderer Stoff ist in der Weinbereitung so allgegenwärtig wie Schwefel. Durch seine antioxidative und antiseptische Wirkung scheint SO2 für viele Winzer in Weinberg und Keller unverzichtbar. Dennoch nimmt die Zahl der Weine ohne zugesetzte Sulfite ständig zu. Was verbirgt sich hinter dem Trend und wo liegen die Vorzüge und Nachteile schwefelfreier Gewächse? Eine Auswahl an Weinen, die ohne zugefügte Sulfite oder mit insgesamt weniger als 30 mg/L auskommen, haben wir »hier für Sie zusammengestellt. 

Gut gelagert

Dunkel, gleichmäßig gekühlt, nicht zu trocken sowie frei von Erschütterungen und Gerüchen – so die wichtigsten Eckpfeiler der professionellen Weinlagerung. Mit welchen Systemen die Hersteller die perfekte Reifung Ihrer Gewächse garantieren wollen und welche Weinregale durch eine herausragende Optik punkten, können Sie im Artikel unserer neuen WEINWELT-Volontärin Sophia Langhäuser nachlesen.