Foto: StockFood/Gräfe & Unzer Verlag/Neubauer, Mathias
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Rezept & Weintipp: Sommerrollen & Low-Alcohol-Prickler

Unser sommerliches Trendrezept: Summerrolls, gefüllt mit buntem Gemüse, Tofu, Limette und frischem Koriander. Passend dazu empfiehlt Sommelière Alexandra Rehberger einen erfrischenden Low-Alcohol-Schäumer.


Für zwanzig Röllchen (vegan)

Vorbereitungszeit: 1 h
Ruhezeit: 20 min
Zubereitungs-/Garzeit: 6 min
Gesamtzeit: 1 h 26 min
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

200 g Tofu
6 EL Sojasauce
150 g Möhren
1 kleine Paprika, grün
1 kleiner Römersalat
100 g Sprossen; z.B. Sojasprossen, Mungbohnensprossen
1 Hand voll Koriandergrün
1 Avocado
1 Limette; Saft
2 EL Sesamöl
20 Blätter rundes Reispapier; à 20 cm Durchmesser

Zubereitung:

Den Tofu zwischen Küchenpapier fest ausdrücken. In ca. 1/2 cm dicke Streifen schneiden und mit 2 EL Sojasauce vermengt ca. 20 Minuten ziehen lassen. Die Möhren schälen und fein stifteln. Die Paprika waschen, putzen und in feinste Streifen schneiden. Den Salat in die einzelnen Blätter teilen, waschen und trocken schleudern. Einige kleine Blätter zum Garnieren zur Seite legen. Die Sprossen waschen und gut abtropfen lassen. Das Koriandergrün waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen, ein wenig zum Garnieren zur Seite legen. Die Avocado halbieren, Kern entfernen, das Fruchtfleisch auslösen und in dünne Streifen schneiden. Mit dem Limettensaft beträufeln. Den Tofu abtropfen lassen und im heißen Öl in einer Pfanne 3-4 Minuten unter Wenden braten. Die Möhren und Sprossen dazu geben und 1-2 Minuten mitbraten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Eine flache Schale, etwas größer als die Reispapierblätter, mit Wasser füllen. Daneben ein Küchentuch ausbreiten und ein zweites Tuch bereit legen. Die Blätter einzeln in das Wasser tauchen und etwa 1 Minute einweichen. Dann vorsichtig auf dem Tuch ausbreiten und mit dem zweiten Tuch trocken tupfen. Die obere Blatthälfte jeweils mittig mit Tofu-Gemüse, Paprika, Salat, Koriandergrün und Avocado belegen. Mit etwas Sojasauce beträufeln. Die untere Blatthälfte über das Gemüse legen, die Seiten darüber schlagen und einrollen. Die Röllchen mit Salat und Koriandergrün anrichten. Dazu z.B. süße Chilisauce reichen.

Der Weintipp zu bunten Summerrolls
von Alexandra Rehberger

Muri Passing CloudsNo oder Low Alcohol ist kein neuer Trend – und spätestens beim ersten Kind findet man die Apfelschorle und das zu malzige alkoholfreie Bier ziemlich unsexy. Wir waren schon immer auf der Suche nach Alternativen. Murray Paterson und Ioakeim Goulidis, Gründer des Labels Muri Drinks, sind ziemliche Tüftler. Weißer Jasmintee, weiße Johannisbeere, Quitten-Kefir, Waldmeister und Geranienkwass machen den Prickler Passing Clouds (mit nur 0,4 Volumenprozent!) aus. Wie schmeckt sowas? Fein floral, Weißdorn und Williams-Birne, zarte Hefigkeit, ganz klar kommt die weiße Johannis - beere durch. Etwas Süße, mit Säure und Kohlensäure perfekt abgeholt, dazu der salzig-würzige Nachhall. In den Ländern, aus denen die Sommerrolle kommt, trinkt man ohnehin Tee oder mit Blüten aromatisiertes Wasser zum Essen – womit wir wieder bei der Quadratur des Kreises wären.

Alexandra Rehberger
kennt sowohl Gastro-Metropolen im In- und Ausland als auch die ländliche Küche wie ihre Westentasche. Nach Erfahrungen in Spanien und Berlin leitet die gebürtige Österreicherin seit 2020 mit ihrem Ehemann Andreas das Schlosshotel und Restaurant Hohenstein bei Coburg

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Ausgabe 05/2022

Erhältlich ab 13.7.2022: Weinwelt on tour zu La Vialla // Genussziel Malta // Alte Reben Portugal //Best of Riesling und weitere Themen

Themen der Ausgabe

Kleine Kunstwerke

Die bunten Summerrolls liegen gerade voll im Trend und das ist auch kein Wunder: Mit Gemüse, Tofu, Limette und frischem Koriander gefüllt, überzeugen die kleinen Köstlichkeiten nicht nur optisch. Dazu empfiehlt Sommelière Alexandra Rehberger einen erfrischenden Low-Alcohol-Schäumer. »zu Rezept & Weintipp

Wurzelecht

Ja, es gibt sie noch, wenn auch nur vereinzelt und verteilt auf der ganzen Welt. Von der Reblaus verschont, bringen die wurzelechten, häufig mehr als 100 Jahre alten Reben, heute noch eindrucksvolle und komplexe Weine hervor. Wo man die fast schon historischen Gewächse findet und welche Vorteile sie bieten, lesen Sie bei uns.

Ein Ort zum Genießen

Endlose Olivenhaine, Zypressen, Weinberge, blühende Wiesen und grüne Wälder – willkommen in der Toskana, genauer gesagt in der Fattoria La Vialla. Beim Arbeiten im Takt mit der Natur entstehen dort spannende Weine mit Charakter und Tiefgang. Warum Bienen und ihre Pollen dabei eine wichtige Rolle spielen, hat WEINWELT-Chefredakteurin Ilka Lindemann bei einem Besuch des familiengeführten Biobetriebs erfahren ... »weiterlesen