Sternanis, Nelken und Zimt verleihen dem Glühwein sein besonderes Aroma. Foto: iStock.com/Chelnok
Sternanis, Nelken und Zimt verleihen dem Glühwein sein besonderes Aroma. Foto: iStock.com/Chelnok

Rezept für weißen Glühwein mit Pfiff

In der Weihnachtszeit darf eine warme Tasse Glühwein keinesfalls fehlen. Für unser Rezept kommen nicht nur die typischen Gewürze in den Topf – Birne und Ingwer sorgen außerdem für ein fruchtiges Aroma, das garantiert keinen kalt lässt! Weitere Tipps und die neusten Glühwein-Trends finden Sie hier

Unsere warme Tasse für kalte Tage

Rezept für 4 Tassen

Zubereitungszeit: 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten:

1 l Weißwein (beispielsweise ein lieblicher Müller-Thurgau)
1 Zimtstange
2 Sternanis
4 Nelken
80 g Grümmel Kandis
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
1 Messerspitze geriebener, frischer Ingwer (oder mehr, je nach Geschmack)
1 Vanilleschote
2 reife, feste Birnen

Zum Servieren:

Birnenscheiben für die Dekoration
Kandis-Stick zum Nachsüßen (optional)

Zubereitung:

Den Weißwein in einen hohen Topf füllen und Gewürze, Kandis, Zitronenabrieb und Ingwer hinzugeben. Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark etwas herauskratzen und sowohl die Schote als auch das Mark in den Topf geben. Alles auf maximal 70 Grad erwärmen und 15 Minuten bei konstanter Temperatur ziehen lassen. Am besten nimmt man hierfür ein Küchenthermometer zu Hilfe.

Die Birnen vierteln, entkernen und für weitere zehn Minuten zum Glühwein hinzugeben.

Danach den Inhalt des Topfes durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf abgießen und Gewürze und Birnen im Sieb auffangen.

Der Glühwein ist jetzt servierfertig, doch entfaltet er sein Aroma umso intensiver, wenn er über Nacht durchziehen kann. Am nächsten Tag noch mal für etwa zehn Minuten bei mittlerer Hitze erwärmen und genießen!

Servieren:

Wer möchte, kann mit einem Kandis-Stick auch nachträglich noch Süße hineinbringen und mit einem Plätzchenausstecher Sterne in Birnenscheiben stechen, um den Glühwein damit zu dekorieren.

Ausgabe 01/2022

Nederburg Wine Estate im Portrait // Weine ohne Schwefel // Die besten Lagerungsmöglichkeiten
MEININGERS WEINWELT Ausgabe 1/22

Themen der Ausgabe

Das hat Pfeffer

Pfeffrig-würzig fällt dieses Mal unser Gericht für die kühle Jahreszeit aus: Zu Pfeffersteaks mit Paprikastreifen kombiniert Stéphane Gass, langjähriger Chef-Sommelier im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn, eine kraftvoll-harmonische Gigondas-Cuvée aus den Sorten Grenache und Syrah. Ein geschmacklicher Volltreffer. Das Rezept finden Sie »hier.

Schwefelfrei – geht das?

Kaum ein anderer Stoff ist in der Weinbereitung so allgegenwärtig wie Schwefel. Durch seine antioxidative und antiseptische Wirkung scheint SO2 für viele Winzer in Weinberg und Keller unverzichtbar. Dennoch nimmt die Zahl der Weine ohne zugesetzte Sulfite ständig zu. Was verbirgt sich hinter dem Trend und wo liegen die Vorzüge und Nachteile schwefelfreier Gewächse? Eine Auswahl an Weinen, die ohne zugefügte Sulfite oder mit insgesamt weniger als 30 mg/L auskommen, haben wir »hier für Sie zusammengestellt. 

Gut gelagert

Dunkel, gleichmäßig gekühlt, nicht zu trocken sowie frei von Erschütterungen und Gerüchen – so die wichtigsten Eckpfeiler der professionellen Weinlagerung. Mit welchen Systemen die Hersteller die perfekte Reifung Ihrer Gewächse garantieren wollen und welche Weinregale durch eine herausragende Optik punkten, können Sie im Artikel unserer neuen WEINWELT-Volontärin Sophia Langhäuser nachlesen.