Shakshuka mit geröstetem Brot; Foto: iStock.com/Yulia_Kotina
Shakshuka mit geröstetem Brot; Foto: iStock.com/Yulia_Kotina

Rezept für Shakshuka

 

 

Ob Frühstück, Brunch oder Abendessen: Shakshuka liegt voll im Trend. Leicht gestockte Eier auf einem Bett aus aromatisch-würziger Tomaten-Paprika-Soße mit frischen Kräutern darüber – das ist gesund, lecker und nicht zu üppig.

Rezept für zwei bis drei Personen

Zubereitungszeit: 25 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten:

8 bis 10 Tomaten, je nach Größe (am besten ein Mix aus verschiedenen Sorten)
1 rote Paprika
1 Zwiebel
1 bis 2 Knoblauchzehen
¼ Chili (oder mehr nach Belieben)
3 EL Tomatenmark
4 bis 5 Eier
Olivenöl zum Anbraten
Salz
Pfeffer, aus der Mühle
Weitere Gewürze nach Wahl (zum Beispiel Kreuzkümmel, Paprika- oder Chilipulver)
Petersilie oder Koriander zum Servieren
Geröstetes Baguette, Fladenbrot oder ein anderes Brot nach Wahl

Zubereitung:

Die Tomaten vierteln und das wässrige Fruchtfleisch entfernen. Dies gilt vor allem für große Tomaten, da die Shakshuka sonst zu flüssig wird. Die Tomaten in Würfel schneiden.

Die Zwiebel und die Chili in feine Ringe schneiden. Paprika in dünne Streifen schneiden und den Knoblauch fein würfeln.

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Paprikastreifen darin anbraten.

Den Herd auf mittlere Hitze stellen und die Zwiebeln dazugeben. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Tomaten in die Pfanne geben und mit den Zwiebeln und den Paprikastreifen vermengen.

Den gewürfelten Knoblauch und das Tomatenmark unterrühren.

Alles so lange einkochen lassen, bis eine fast schon pastenähnliche Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und weiteren Gewürzen nach Wahl abschmecken.

Die Eier direkt auf die Tomatenmasse geben. Je nachdem, welche Konsistenz die Eier haben sollen, werden sie für einige Minuten auf der Tomatenmasse gegart. Dabei sollten sie nicht verrührt werden: Das Eiweiß soll stocken, das Eigelb aber noch flüssig sein – wie bei einem Spiegelei.

Zum Servieren die Shakshuka mit Petersilie oder Koriander bestreuen und mit den gerösteten Brotscheiben direkt aus der Pfanne „löffeln“.

 

Der Weintipp zur Shakshuka von Jo Wessels

2017 Leewenkuil Reserve WhiteShakshuka: eine spannende Kombination aus mediterranen und nordafrikanischen Aromenwelten. Röstige und würzige Noten treffen auf die seidige Textur der flüssigen Eigelbe. Der begleitende Wein sollte genug Kraft haben, um es mit der reichhaltigen Saftigkeit des Gerichts aufzunehmen. Er muss die Aromenvielfalt aufgreifen, für Leichtigkeit sorgen und zugleich das Mediterrane widerspiegeln. Die Shakshuka braucht Sonne im Glas, es darf aber nicht alkoholisch werden. Die 2017 Leeuwenkuil Reserve White aus dem Swartland in Südafrika zählt zu den spannenden weißen Blends dieser angesagten Region an der Westküste. Der Lokalmatador Chenin Blanc macht drei Viertel der Cuvée aus, ergänzt durch Grenache Blanc, Marsanne, Verdelho, Clairette, Chardonnay, Colombard und Viognier. Chenin liefert Körper und Struktur, Marsanne und Viognier die breite Aromenpalette: gelber Apfel, Quitte, Orangenblüte und Backgewürze, am Gaumen mit kalkiger Mineralität. Ein Teil des Blends wurde im Holz vinifiziert, was ihm die zum Eigelb passende Cremigkeit verleiht. Seine Säure bringt Frische ins Finale.

Jo Wessels
ist gebürtiger Südafrikaner und seit Dezember 2018 Sommelier in Mannheims Top-Adresse, dem Zwei-Sterne-Restaurant Opus V.

 

 

»Hier geht's zum nächsten Rezept: Gegrilltes Hühnerfleisch auf Reis (Yakitori Donburi)

«Hier geht's zum letzten Rezept: Spaghetti mit Spinat & Gorgonzola

Ausgabe 01/2022

Nederburg Wine Estate im Portrait // Weine ohne Schwefel // Die besten Lagerungsmöglichkeiten
MEININGERS WEINWELT Ausgabe 1/22

Themen der Ausgabe

Das hat Pfeffer

Pfeffrig-würzig fällt dieses Mal unser Gericht für die kühle Jahreszeit aus: Zu Pfeffersteaks mit Paprikastreifen kombiniert Stéphane Gass, langjähriger Chef-Sommelier im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn, eine kraftvoll-harmonische Gigondas-Cuvée aus den Sorten Grenache und Syrah. Ein geschmacklicher Volltreffer. Das Rezept finden Sie »hier.

Schwefelfrei – geht das?

Kaum ein anderer Stoff ist in der Weinbereitung so allgegenwärtig wie Schwefel. Durch seine antioxidative und antiseptische Wirkung scheint SO2 für viele Winzer in Weinberg und Keller unverzichtbar. Dennoch nimmt die Zahl der Weine ohne zugesetzte Sulfite ständig zu. Was verbirgt sich hinter dem Trend und wo liegen die Vorzüge und Nachteile schwefelfreier Gewächse? Eine Auswahl an Weinen, die ohne zugefügte Sulfite oder mit insgesamt weniger als 30 mg/L auskommen, haben wir »hier für Sie zusammengestellt. 

Gut gelagert

Dunkel, gleichmäßig gekühlt, nicht zu trocken sowie frei von Erschütterungen und Gerüchen – so die wichtigsten Eckpfeiler der professionellen Weinlagerung. Mit welchen Systemen die Hersteller die perfekte Reifung Ihrer Gewächse garantieren wollen und welche Weinregale durch eine herausragende Optik punkten, können Sie im Artikel unserer neuen WEINWELT-Volontärin Sophia Langhäuser nachlesen.