Der Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg konnte Corona-Verluste im Handel durch den Export ausgleichen
Der Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg konnte Corona-Verluste im Handel durch den Export ausgleichen

Ruppertsberg mit stabilem Ergebnis

Der Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg eG hat im Geschäftsjahr 2019/20 (Stichtag 31.8.2020) einen Umsatz von 16,3 Mill. Euro erzielt und ist damit nur geringfügig unter dem Vorjahresergebnis (16,4 Mill. €) gelandet.

Die Pfälzer Genossenschaft teilt in einer Presseinformation mit, dass der Umsatz im nationalen Großhandelsgeschäft pandemiebedingt um 16,5 Prozent zurückging. Aufgrund einer guten Exportentwicklung konnte das Ergebnis stabil gehalten werden. Angetrieben von der Entwicklung auf den skandinavischen Märkten stieg der Exportumsatz im Kerngeschäft mit Wein und Sekt um 17 Prozent auf 6,2 Mill. Euro. 

Stabil entwickelte sich der Direktverkauf, in dem die Ruppertsberger einen Umsatz von 2,9 Mill. Euro erwirtschafteten. Das lag auch am Fernabsatz. Wohl auch wegen der Pandemie legte das Versandgeschäft um 10,5 Prozent zu. Um auch künftig Onlinezuwachs zu generieren, wird in die Digitalisierung des Direktvertriebs investiert, indem Webseiten und Webshops überarbeitet werden.

»Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns, gleichwohl hält uns die aktuelle Lage auch weiterhin in Habachtstellung. Dennoch können wir als Genossenschaft sehr zufrieden mit dem bisher erzielten Ergebnis sein«, bilanziert Gerhard Brauer, geschäftsführender Vorstand der Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg eG.

Aufgrund der Corona-Pandemie nutzte die Genossenschaft eine Sonderregelung des Genossenschaftsgesetzes und ließ den Jahresabschluss vom Aufsichtsrat und nicht wie sonst üblich von der Generalversammlung beschließen. cg