Isole e Olena zählt zu den Spitzenadressen im Chianti Classico (Foto: EPI/Isole e Olena)
Isole e Olena zählt zu den Spitzenadressen im Chianti Classico (Foto: EPI/Isole e Olena)

Toskanischer Superdeal

Die französische Investmentgruppe EPI (Paris) hat das im Chianti Classico ansässige Weingut Isole e Olena erworben. Wie EPI in einer Presseaussendung mitteilt, wolle man die erfolgreiche und leidenschaftliche Arbeit des bisherigen Besitzers und Önologen Paolo De Marchi mit der unternehmenseigenen Erfahrung auf den internationalen Märkten vorantreiben. Das Portfolio der Gruppe ist damit um einen zweiten Spitzenbetrieb in der Toskana reicher, denn bereits 2017 übernahm man den Brunello-Kultbetrieb Biondi-Santi. Giampiero Bertolini, aktueller CEO von Biondi-Santi, werde in dieser Funktion künftig auch für Isole e Olena agieren, heißt es in der Pressemitteilung. 

Paolo De Marchi hatte das 1956 gegründete Gut seiner Eltern Ende der 1970er-Jahre übernommen und für einen enormen Qualitätsschub gesorgt, unter anderem in Form des "Cepparello", einem der ersten Super-Tuscans. 

"Der Kauf dieses Weinguts bedeutet einen wichtigen Schritt für uns, denn damit bauen wir unsere Präsenz in Italien nach dem Erwerb von Biondi-Santi signifikant aus. Es ist eine Ehre, die bemerkenswerte Arbeit von Paolo De Marchi fortsetzen zu dürfen", kommentiert Damien Lafaurie, CEO von EPI Wine & Champagne. Zu den Weinfirmen im EPI-Portfolio zählen u. a. Champagne Charles Heidsieck, Piper-Heidsieck, Château La Verrerie (Luberon) und Folio Fine Wine Partners in Kalifornien. cn

 

04-2022

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