Michele Bernetti, Besitzer von Umani Ronchi und neuer Präsident des IMT (Foto. V. Crecelius)
Michele Bernetti, Besitzer von Umani Ronchi und neuer Präsident des IMT (Foto. V. Crecelius)

Stühlerücken beim IMT

Das größte Konsortium der Marken, das »Istituto marchigiano di tutela vini (IMT)«, hat Michele Bernetti zum Präsidenten gewählt. Bernetti ist Besitzer von Umani Ronchi, eine der auflagenstärksten Privatkellereien der Marken. Er löst Antonio Centocanti ab, der aus der Genossenschaftswelt stammt und Präsident der Cantine Belisario ist.

Centocanti ersetzt hingegen Bernetti in seiner vorigen Position als Vizepräsident, wo Doriano Marchetti (Winzergenossenschaft Moncaro) seinen Posten als zweiter Vizepräsdent behält, den er bereits während des sechsjährigen Mandates von Centocani inne hatte.

Das IMT leitet 16 geschützte Herkünfte, darunter die DOPs Verdicchio dei Castelli di Jesi, Conero und Verdicchio di Matelica. 556 Betriebe sind an das Istituto angeschlossen, sie stellen 89 Prozent der Gesamtproduktion der Region.

Anläßlich der Wahl gab das Konsortium die jüngsten Zahlen der mit dem Staatssiegel ausgestatteten Herkünfte bekannt. Das Zertifizierungsinstitut Valoritalia gab im ersten Quartal 2022 für den Verdicchio dei Castelli di Jesi 10,3 Prozent mehr Staatssiegel aus, die kleinere Herkunft Verdicchio di Matelica schaffte ein Plus von 24,1 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Michele Bernetti erklärte bei Amtsantritt, die Einführung des Staatssiegels für die anderen DOPs vorantreiben zu wollen, »zum Schutz des Endverbrauchers, aber auch für die bessere Bezahlung der Traubenproduzenten«. VC 
 

Ausgabe 9/2022

WEINWIRTSCHAFT 09/2022

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Messeführer, Produktneuheiten, Ausgeh-Tipps und mehr. Alles Wichtige zur ProWein 2022.

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Ein Jahr nach der Flutkatastrophe war WEINWIRTSCHAFT wieder im Ahrtal unterwegs. Die örtlichen Weinerzeuger sehen noch viele Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, aber auch die »Chancen für Visionen«. 

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