Selbst beim Überflieger Primitivo könnte das Angebot zu groß für stabile Preise werden
Selbst beim Überflieger Primitivo könnte das Angebot zu groß für stabile Preise werden

Primitivo di Manduria stoppt Neuanlagen

Die Region Apulien hat dem Antrag des Konsortiums Primitivo di Manduria stattgegeben, für die nächsten drei Jahre keine Neuanlagen in der DOC zu genehmigen. 

Das Anbaugebiet des Primitivo di Manduria war in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Zwischen 2016 und 2019 stieg die Rebfläche um mehr als 30 Prozent von 3.460 auf 4.592 Hektar. 

»Da uns mit dem Status Erga Omnes die Aufgaben des Schutzes, der Promotion und der Aufwertung des Primitivo di Manduria übertragen wurden, haben wir beschlossen, die Rebfläche nicht zu erhöhen, um sowohl die Stabilität der Preise als auch die Qualitätsstandards zu gewährleisten. Die aktuelle Marktsituation ist nicht kritisch. Die Preise sind stabil und dennoch muss das Angebot mit Blick auf die Zukunft geregelt werden, um die Rentabilität des Sektors zu schützen«, kommentierte der Präsident des Konsortiums, Mauro di Maggio, die Maßnahme. 

Für Apulien stellt sie ein absolutes Novum dar, niemals zuvor hatte ein Schutzkonsortium der Region von dieser Möglichkeit der Markregulierung Gebrauch gemacht. Sie tritt ab dem 31. Juli 2020 in Kraft. vc

Ausgabe 24/2021

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