Der Rückgang in der Gastronomie ist nicht aufzufangen
Der Rückgang in der Gastronomie ist nicht aufzufangen

Österreichs Winzer leiden unter Lockdown

Besonders hart traf der mehrmalige Lockdown wie erwartet die Gastronomie, sie bezog ein Drittel weniger österreichischen Wein im Großhandel. Erschwerend kam hinzu, dass auch der Absatz an Touristen um fast die Hälfte eingebrochen ist (rund 6 statt 12 Mill. Liter). 

Diese Einbußen konnten die sich positiv entwickelnden Absatzwege des Heimkonsums und des LEH nicht kompensieren, erklärt die ÖWM in einer Pressemitteilung: »Steigerungen verzeichnete österreichischer Wein beim Heimkonsum (+17% Menge, +18% Wert) und im Lebensmitteleinzelhandel (+16% Menge, +17 %Wert), wo er sogar einen Rekord-Umsatzanteil von 75 Prozent erreichte.« Der Durchschnittspreis der im LEH verkauften österreichischen Weine lag bei 5,39 Euro und damit auf Vorjahresniveau.

Wenngleich die Exportzahlen der Statistik Austria für das gesamte Jahr 2020 noch nicht vorliegen, gehen aktuelle Schätzungen von einer nur leicht negativen Bilanz aus: rund 62 Mill. Liter (2019: 63,5 Mill.) im Wert von 175 Mill. Euro (2019: 183 Mill.) dürften 2020 ausgeführt worden sein. sas