Österreichs Winzer sind gut mit den Kapriolen des Jahrgangs 2021 zurecht gekommen (Foto: ÖWM/Carletto Ferrari)
Österreichs Winzer sind gut mit den Kapriolen des Jahrgangs 2021 zurecht gekommen (Foto: ÖWM/Carletto Ferrari)

Österreich erwartet normale Ernte

Österreichs Winzer stecken in den Startblöcken für die Ernte 2021, die Mitte bis Ende September beginnen soll. Österreichs Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager erwartet eine durchschnittliche Menge von 2,4 Mill. Hektolitern, ähnlich wie im Vorjahr.

Der bisherige Vegetationsverlauf war positiv wie negativ. Die kühlere erste Jahreshälfte sorgte dafür, dass Österreich – anders als insbesondere Frankreich – von Spätfrösten verschont blieb, weil die Reben später als in den letzten Jahren austrieben. Dies führt auch zu einem späteren Beginn der Lese. Im Sommer gab es viele Hitzetage aber auch Starkregenereignisse. Nach Angaben des Weinbauverbands wurden am 24. Juni 1.000 Hektar Reben im Anbaugebiet Weinviertel durch Hagel massiv beschädigt. In anderen Teilen Österreichs sorgten Niederschläge für Erosion und Schäden durch Pilzbefall.

Der spätere Erntebeginn weckt bei Österreichs Winzern Hoffnungen auf gute Qualitäten. »Durch die Verschiebung der Reife in einen normalen, etwas kühleren Zeitraum wird neben den entsprechenden Zuckerkonzentrationen auch ein ausreichendes Maß an Säure erwartet, weswegen sehr fruchtige und harmonische Weine erwartet werden können«, heißt es in einer Pressemitteilung von Österreich Wein Marketing (ÖWM). cg

Ausgabe 18/2021

WEINWIRTSCHAFT Ausgabe 18/2021

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