Johannes Hübinger vom Kellereiverband sieht die Mehrzahl deutscher Winzer herabgewürdigt (Foto: Ad Lumina/Ziegler).
Johannes Hübinger vom Kellereiverband sieht die Mehrzahl deutscher Winzer herabgewürdigt (Foto: Ad Lumina/Ziegler).

Kellereiverband nimmt Christmann aufs Korn

Der Präsident des Bundesverband der Deutschen Weinkellereien, Johannes Hübinger, wehrt sich mit einer Pressemitteilung gegen eine aus seiner Sicht »Herabwürdigung« eines Großteils der deutschen Winzer. In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) nimmt VDP-Präsident Steffen Christmann zu den aktuellen Weinrechtsänderungen Stellung und erklärt diese als Schritt in die richtige Richtung, die allerdings erst eine Zwischenstufe sei. Die deutsche Weinerzeugung müsste stärker differenziert werden und einzelne Rebsorten, wie etwa Dornfelder oder bestimmte Weißweinsorten sollten per se nur als Wein aus geschützter geografische Lage oder als deutscher  Wein vermarktet werden, was den bisherigen Kategorien Land- und Tafelwein entspräche. 

Dagegen und gegen die Forderung nur noch einige ausgewählte Rebsorten in einem Anbaugebiet für die Qualitätsweinproduktion zuzulassen, nimmt Hübinger Stellung. »Es könne nicht sein, dass eine kleine Gruppierung der Weinwirtschaft meint. dem großen Rest der Branche immer wieder erklären zu müssen, was für sie richtig ist und diese dabei  auch noch herabwürdigt und den Verbaucher mit solchen Erklärungen verunsichert«, kritisiert Hübinger. hp

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