DIe Subregion Rioja Alavesa will mehr Wertigkeit für ihre Weine (Foto: DOCa Rioja).
DIe Subregion Rioja Alavesa will mehr Wertigkeit für ihre Weine (Foto: DOCa Rioja).

Keine eigene DO für die Rioja Alavesa 

In Rioja wird es wohl doch nicht zu einer Abspaltung der Subregion Alavesa kommen. Entsprechende Schritte waren vor einigen Monaten von zahlreichen Erzeugern angekündigt worden, mit dem Wunsch eine eigene DO »Viñedos de Álava« zu gründen. Auch eine offizielle Schaffung dreier eigener, selbstverwalteter Unterzonen unter dem Dach der DOCa Rioja – Rioja Alta, Rioja Alavesa und Rioja Oriental – wie sie ihn einem Gesetzentwurf der baskischen Nationalpartei gefordert worden war, wurde nun zurückgenommen. Das berichten spanische und britische Medien.

José Luis Lapuente, Generaldirektor des Consejo Regulador der Rioja, begrüßte die Rücknahme des Gesetzentwurfs. Dieser hätte zu einer Zersplitterung der DOCa geführt. Mehr Autonomie für die Rioja-Subregion Alavesa – die für viele hochwertige Weine des Anbaugebiets steht – ist damit vorerst vom Tisch. Auf dem Tisch sind jedoch weiterhin die Forderungen der Provinz Alavesa, eine eigene Marke für die Subregion zu schaffen, um die Weine innerhalb der DO aufzuwerten.

Ramiro González vom Provinzialrat der Alavesa lässt verlauten, dass man weiterhin für die Stärkung der Unterzone kämpfen werde. Lediglich den Namen der Subregion auf das Etikett zu schreiben, reiche nicht aus, da die Regelungen für alle Betriebe der DOCa identisch seien. Es könne nicht sein, dass man innerhalb der DOCa Rioja »Reservas für weniger als 4 Euro und Crianzas für weniger als 2,50 Euro finden kann«. Eine solche Differenzierung solle nunmehr aber ohne Abspaltung geschehen. aw

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Ausgabe 2/2022

WEINWIRTSCHAFT 02/2022

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