Sistema Prosecco deckt weltweit den Missbrauch der Marke Prosecco, Fälschungen sowie irreführende, nachahmende Bezeichnungen auf. (Foto: unpict/Fotolia.com)
Sistema Prosecco deckt weltweit den Missbrauch der Marke Prosecco, Fälschungen sowie irreführende, nachahmende Bezeichnungen auf. (Foto: unpict/Fotolia.com)

Kampf um die Marke Prosecco

Die drei Schutzkonsortien des Prosecco (Prosecco DOC, Valdobbiadene Conegliano DOCG, Asolo Montello DOCG) haben die Bilanz ihrer Gesellschaft Sistema Prosecco vorgelegt. 
 
Seit der Gründung im Jahr 2014 spürt Sistema Prosecco weltweit den Missbrauch der Marke Prosecco, Fälschungen sowie irreführende, nachahmende Bezeichnungen auf. Die Gesellschaft treibt bilaterale Vereinbarungen zum Schutz der Marke voran und wird sowohl vom Agrarministerium als auch vom Ministerium für Wirtschaftsentwicklung unterstützt. 
 
Dank der Zusammenarbeit mit dem Amt für Qualitätskontrolle und Betrugsbekämpfung (ICQRF) wurden zwischen dem 1. Dezember 2014 und dem 21. Juni 2016 allein auf Internetseiten in und außerhalb der EU 400 Regelwidrigkeiten entdeckt, vor allem auf Ebay, Amazon und Alibaba. Die Verstöße betreffen Deutschland, Großbritannien, Polen, die Niederlande, Österreich, Irland, die Schweiz, Kroatien, Rumänien und Spanien. 
 
Am häufigsten wurden falscher Prosecco vom Fass, falscher Prosecco in der Dose oder falscher Prosecco Rosé beanstandet. Das ICQRF konnte mit den deutschen Kontrollbehörden eine Einverständniserklärung besiegeln. Demnach signalisieren die Italiener die Regelwidrigkeiten, die sie auf dem deutschen Markt entdecken, ihren deutschen Kollegen. Diese greifen dann vor Ort ein und  fordern beispielsweise die Berichtigung von unkorrekter Ausschilderung oder Produktwerbung. vc
 

Ausgabe 19/2022

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