Der Miraval Rosé etablierte sich als Rosé-Ikone, das Unternehmen ist Zankapfel zwischen Brad Pitt und Angelina Jolie (Foto: Veritable)
Der Miraval Rosé etablierte sich als Rosé-Ikone, das Unternehmen ist Zankapfel zwischen Brad Pitt und Angelina Jolie (Foto: Veritable)

Jolie verklagt Pitt auf 250 Mill. Dollar

Nach Pitt vs. Jolie heißt es nun Jolie vs. Pitt. Im Mittelpunkt des Rosenkriegs des einstigen Hollywood-Traumpaars steht dabei weiterhin Château Miraval. Nachdem Jolies Firma Nouvel im Oktober 2021 ihre Anteile an Miraval an Tenute del Mondo verkaufte, wurden sie von Pitt und seiner Firma Mondo Bongo verklagt, die vorgaben, dass ihr Vorkaufsrecht nicht berücksichtigt worden sei. 

Jetzt rücken Jolies Anwälte zur Gegenklage an, in der es um eine Summe von 250 Mill. US-Dollar gehen soll. Verschiedene Medien zitieren die Klageschrift dahin, dass Pitt in Verhandlungen zur Übernahme von Jolies Anteilen in letzter Minute unannehmbare Forderungen eingebracht habe. Außerdem sei bei Miraval zum Nachteil von Jolie viel Geld verschwendet worden, so sei z.B. mehr als 1 Mill. Dollar für einen Swimming-Pool ausgegeben worden.

Die Klage von Jolies Firma Nouvel richtet sich nicht nur gegen Pitt, sondern auch gegen seine »Verbündeten«, die an der Verschwendung beteiligt gewesen sein und Pitt dabei unterstützt hätten, Jolie aus dem Weingut herauszuhalten. Das Portal Page Six nennt hierbei Pitts Geschäftspartner Marc Perrin, Familles Perrin und Miraval Provence sowie die Chateau Miraval Direktoren Gary Bradbury, Roland Venturini und Warren Grant. Bis Redaktionsschluss konnte WEINWIRTSCHAFT dazu keine Stellungnahme erhalten. CG
 

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Ausgabe 19/2022

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