ANZEIGE | Herkunft ist gefragter denn je – und davon profitieren Regionen mit markanten Bodenstrukturen ganz besonders. Eine Reihe spannender Vulkan-Terroirs macht in der Kampagne „Heroes of Volcanic Agriculture“ aktuell gemeinsame Sache. ***
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Helden vom Vulkan

Wein aus Griechenland hatte lange einen Geheimtipp-Status inne, doch in den letzten Jahren gewinnt sein Aufschwung rapide an Fahrt. Santorini zählt dabei, abgesehen von seiner Rolle als Top-Touristenziel, zu den bekanntesten Regionen und ist ein qualitatives Zugpferd. Der Archipel verbindet seine Vulkanlandschaft mit den ältesten kontinuierlich bewirtschafteten Rebanlagen der Welt und einer jahrtausendealten Weintradition. Uralte Stöcke in Form eines knorrigen Kringels („kouloura“), die aus der Notwendigkeit heraus entstanden, die Trauben vor der Sonne und dem Wind zu schützen, der über die Insel fegt. Die ­gesamte Existenz von Santorini wird durch den Vulkan bestimmt, der eine für den Weinbau anspruchsvolle Umgebung geschaffen hat, in der eine der spannendsten weißen Rebsorten der Welt wächst: der Assyrtiko. Die Kombination aus nährstoffarmen Böden, dem besonderen Ökosystem, einer außergewöhnlichen Sorte und dem enormen Einsatz der Winzer auf ­Santorini führt zur Erzeugung einzigartiger, mineralisch-straffer Weine, die in Blind Tastings gerne auch mal die großen der Weißweinwelt, speziell Burgund, aufmischen können. 

Helden im Weinberg: Die Winzer bei der Lese auf Santorini
Helden im Weinberg: Die Winzer bei der Lese auf Santorini

Die Bandbreite spannt sich von Cuvées mit anderen weißen Trauben über Reinsortiges bis zu Einzellagenweinen aus weit über 100-jährigen Reben. Jung vermarktet oder länger im Eichenfass gereift (als Spezialität muss man auch die weichen und zugleich vitalen Süßweine Vinsanto erwähnen), Naturales und Orange: Santorini steht hier vor allem für Weine mit langem Alterungspotenzial, die  ihre Komplexität oft erst nach einigen Jahren der Reifung erkennen lassen. Nachdem die Qualität seit Jahren steil nach oben zeigt, arbeiten die Winzer von Santorini nun auch bei gemeinsamen Werbemaßnahmen stärker zusammen, um den wahrgenommenen Wert ihrer Weine zu steigern. Durch Werbe- und Aufklärungsmaßnahmen vermitteln sie einem breiteren Publikum die charakteristischen Merkmale der Weine mit der geschützten Ursprungsbezeichnung Santorini sowie den Beitrag der vulkanischen Böden und der besonderen Klimabedingungen der Insel zur Erzeugung wirklich großer Weine.
Auch herkunftsrechtlich sind die Vorgaben dabei klar definiert: Die g.U. Santorini wurde 1971 eingeführt. Sie umfasst trockene Weißweine und in Eichenholz ausgebaute Weine sowie natürliche Süßweine. Die trockenen Weißweine müssen zu mindestens 85 Prozent aus Assyrtiko bestehen (die meisten Erzeuger verwenden jedoch 100 Prozent Assyrtiko für ihre Weine mit der g.U. Santorini), der Rest ist eine 15 prozentige Mischung aus Aidani und Athiri. 
Seit 2002 umfasst die g.U. Santorini auch den Vinsanto, einen natürlichen Süßwein, der ausschließlich auf Santorini hergestellt wird. Vinsanto wird zu mindestens 51 Prozent aus Assyrtiko und zu 49 Prozent aus Athiri, Aidani und anderen auf Santorini angebauten weißen Rebsorten hergestellt. Aufgrund des hohen Säuregehalts des Assyrtiko sind die Vinsanto-Weine von Santorini vollmundig, haben aber im Vergleich zu anderen Dessertweinen nicht den intensiven Eindruck von Süße. 
 

Ein Schatz an uralten Reben verleiht dem Assyrtiko unverwechselbaren Ausdruck
Ein Schatz an uralten Reben verleiht dem Assyrtiko unverwechselbaren Ausdruck

Heute gibt es kaum einen Sommelier oder Weinfreak, der nicht mindestens einen Santorini-Assyrtiko auf dem Schirm hat, und die Popularität der Weine wächst weiter. Das große Interesse an den Weinen von Santorini hat neue Produzenten auf die Insel gelockt und den Preis der Trauben verfünffacht, während die Produktion nicht ausreicht, um die Nachfrage zu decken. Das kritische Gleichgewicht, das Santorini halten muss, ist das zwischen der Entwicklung des Tourismus und der Nachhaltigkeit des Weinbaus auf der Insel. Trotz des explosionsartigen Anstiegs der Touristenzahlen in den letzten Jahrzehnten und der damit verbundenen Herausforderungen ist es das Hauptziel der Winzer von Santorini, die Identität, die Einzigartigkeit und die hohe Qualität der Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung kompromisslos zu erhalten. Dabei soll auch diese Kampagne helfen. 
Die Werbekampagne Heva – „Heroes of Europe: Volcanic Agriculture“ wird von der Europäischen Union im Rahmen der Verordnung (EU) Nr. 1144/2014 finanziert und zielt auf die Aufwertung der g.U. Soave, Lessini Durello, Santorini und Monte Veronese ab. An diesem internationalen Projekt arbeiten die italienischen Winzerverbände Soave und Lessini Durello, der griechische Verband Union of Santorini Cooperatives – Santo Wines und der venezianische Käseverband Monte Veronese mit. Das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren und zielt darauf ab, die oben genannten g.U.s zu unterstützen und generell das Bewusstsein der Verbraucher für die Qualität von Produkten zu schärfen, die mit den von der Europäischen Union eingeführten Qualitätsschutzzeichen gekennzeichnet sind. In Deutschland, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden sind zahlreiche Werbeaktionen geplant.

Weitere Informationen finden Sie unter: 
https://volcanicagricultureofeurope.com/

***The content of this advertorial represents the views of the author only and is his/her sole responsibility. The European Research Executive Agency (REA) and the European Commission are not responsible for any use that may be made of the information it contains.

02-2022

Themen der Ausgabe

Panorama

Pechstein - die dunkle Seite von Forst

Pairing

Alexandra Rehberger und Hannah Müller – Weinkompetenz im Schloss Hohenstein

Probe

Brunello – Die neue Hierarchie