Mit direkt bedruckten Flaschen will die Heinz Wagner Sektmanufaktur bis zu 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen. (Foto: Max Grüninger)
Mit direkt bedruckten Flaschen will die Heinz Wagner Sektmanufaktur bis zu 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen. (Foto: Max Grüninger)

Heinz Wagner Sekt schafft Papieretiketten ab

Die Heinz Wagner Sektmanufaktur gibt bekannt, ihre Sektflaschen künftig direkt zu bedrucken und keine Papieretiketten mehr zu nutzen. Das Ziel, mit der „No Paper Label“ betitelten Aktion Wasser zu sparen, will das junge Unternehmen mit einer Crowdfunding-Kampagne erreichen.

Das Unternehmen aus dem Schwarzwald schätzt, mit dem Direktdruck auf die Flaschen bis zu 20.000 Liter Wasser pro Jahr einsparen zu können. Zudem nennt die Sektmanufaktur wegfallende Verbräuche an Strom, Holz, Chemikalien und Kunststoff, denn die bisher genutzten Selbstklebe-Etiketten seien auf einer Trägerfolie aufgebracht gewesen.

Für den Direktdruck auf die Flasche habe Heinz Wagner Sekt nach eigenen Angaben bereits in eine eigene Druckanlage investiert, mit der die Flaschen jetzt ohne großen Aufwand ganz flexibel vor Ort bedruckt werden könnten. Design und Farben könne man im Handumdrehen anpassen - so brächte die Heinz Wagner Sektmanufaktur auch individuelle Kundenaufträge und Sondereditionen problemlos auf die Flasche.

Mit dem Konzept wolle man laut Maximilian Wagner, Gründer von Heinz Wagner Sekt, auch andere Unternehmen zum Verzicht auf Papieretiketten inspirieren. Je nach Erfolg des Crowdfundings könne man auch für andere Produzenten Flaschen direkt bedrucken. //ok

GZ 24/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Peter Laux

Peter Laux, Managing Director der Messer Industriegase GmbH, erklärt, wie das Unternehmen durch alternative Verfahren unabhängiger von der Düngemittelproduktion werden will. 

Aktuelles Interview: Raymond Sahm

Raymond Sahm, geschäftsführender Gesellschafter von Rastal, sieht sein Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dank einer neuen betriebswirtschaftlichen Grundlage und erheblichen Innovationen im digitalen Bereich sieht er Rastal für die Zukunft gut aufgestellt.

Titelthema: Stand CO2-Mangel

Nicht sehr prickelnd: CO2 ist weiterhin ein rares Gut. Einzig eine Erhöhung der Düngemittelproduktion scheint die Lage kitten zu können. Die EU ist dran.