Die Weinberge von Duca di Salaparuta sind auf der ganzen Insel verteilt (Foto: Benedetto Tarantino)
Die Weinberge von Duca di Salaparuta sind auf der ganzen Insel verteilt (Foto: Benedetto Tarantino)

Duca di Salaparuta – Weine vom Vulkan

ANZEIGE  |  Kaum ein anderes Weingut vereint die spannende Vielfalt Siziliens wie das vor rund 200 Jahren gegründete Weingut Duca di Salaparuta. Bestehend aus den drei historischen Weinmarken Corvo und Duca di Salaparuta, die im Jahr 1824 gegründet wurden, und der Marke Florio, die knappe zehn Jahre später dazu kam, gilt die heutige Duca du Salaparuta-Gruppe als größtes privat geführtes Weinunternehmen Siziliens.

Zur Gruppe gehören gleich drei Weingüter, die dank ihrer unterschiedlichen Standorte von den facettenreichen Böden und dem wechselnden Klima der Insel profitieren. Die mehr als 183 Hektar Weinberge verteilen sich auf das im Osten und in der Nähe des bekannten Vulkans Ätna gelegene Weingut Vajasindi, das Weingut Risignolo weiter im Westen und das Weingut Suor Marchesa im Landesinneren. Dass das Portfolio von Duca di Salaparuta dabei nicht nur mit Qualität, sondern auch mit spannender Vielseitigkeit glänzt, ist also kein Wunder.

Sizilien bietet perfekte Bedingungen für den Anbau autochthoner Rebsorten (Foto: Benedetto Tarantino)
Sizilien bietet perfekte Bedingungen für den Anbau autochthoner Rebsorten (Foto: Benedetto Tarantino)

Autochthone Rebsorten und die richtige Standortwahl

Da sowohl das Profil der Weinbergsböden als auch die klimatischen Bedingungen je nach Standort variieren, unterscheiden sich auch die angebauten Rebsorten von Weingut zu Weingut. Das Weingut Resignolo im Westen der Insel ist, dank der dort sehr fruchtbaren ton- und humusreichen Böden, für den Anbau der autochthonen weißen Rebsorten Grillo und Insolia prädestiniert. Die Tenuta Suor Marchesa im Süden Siziliens und in unmittelbarerer Nähe des Mittelmeers setzt dagegen auf die roten Sorten Nero d’ Avola, Merlot und Vermentino. Weiter im Osten, auf bis zu 700 Metern über dem Meeresspiegel, stößt man schließlich auf die Terrassenlagen des Weinguts Vajasindi. Nur unweit vom Ätna entfernt, reifen dort die Sorten Pinot Nero, Nerello Mascalese und Carricante, die von der einzigartigen Charakteristik der vulkanischen Böden profitieren.

Laut Francesco Pizzo, dem Agronomen von Duca di Salaparuta, ergab sich die Auswahl der jetzigen Standorte aus der genauen Qualitätsprüfung der verschiedenen Bodenprofile. Ihr Ziel war es von Anfang an, besondere Orte auf der Insel zu finden, die perfekte Bedingungen für den Anbau autochthoner Rebsorten bieten. Den Fokus darauf gerichtet, alle Arbeiten so nachhaltig wie möglich durchzuführen, sollte sich die individuelle Standortwahl positiv auf das Wachstum und die Gesundheit der Rebe auswirken und den notwendigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln langfristig reduzieren. In Kombination mit gezielter Ertragsregulierung, regelmäßigen Qualitätskontrollen und an die Entwicklung der Rebe angepassten Weinbergsarbeiten, reifen so jedes Jahr Trauben bester Qualität in den Weinbergen. Im Keller sorgen schließlich neuste Technik und das umfassende Know-how der Oenologen dafür, dass aus den Trauben Weine mit Charakter und Tiefgang entstehen, die das einzigartige Terroir der Insel in sich vereinen.

Viele Weinberge liegen in unmittelbarer Nähe des Ätnas (Foto: Duca di Salaparuta)
Viele Weinberge liegen in unmittelbarer Nähe des Ätnas (Foto: Duca di Salaparuta)

Die Linie Etna DOC 

Auch die neuste Weinlinie Etna DOC von Duca di Salaparuta spiegelt die Besonderheiten der vulkanischen Insel wider. Nach jahrelangen Versuchen fiel die Wahl der Rebsorten, die für die beiden neuen Weine verwendet werden sollten, auf die weiße autochthone Rebsorte Carricante und die rote Sorte Nerello Mascalese. Die Trauben für die neue Linie wachsen in den Weinbergen von Vajasindi, die von dunkel gefärbten vulkanischen Böden charakterisiert sind. Bestehend aus verschiedenen Lavaschichten, Asche und Sand, stellen sie für die Sizilianer einen ganz besonderen Schatz dar. Da sie besonders reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Eisen, Phosphor, Magnesium und Kupfer sind, bringen sie komplexe und einzigartige Weine hervor, die von Weinliebhabern auf der ganzen Welt geschätzt werden. Geprägt von eben dieser Mineralität, einer konstanten Meeresbrise, die immer wieder für Abkühlung sorgt und den täglich variierenden Temperaturunterschieden, sind Frische, Eleganz und Frucht vorherrschend in den Weinen der Etna DOC-Linie.

2020 Lavico Etna Rosso (Foto: Benedetto Tarantino)
2020 Lavico Etna Rosso (Foto: Benedetto Tarantino)
2021 Lavico Etna Bianco (Foto: Benedetto Tarantino)
2021 Lavico Etna Bianco (Foto: Benedetto Tarantino)

2021 Lavico Etna Bianco 

Der 2021 Lavico Etna Bianco aus der weißen Sorte Carricante wird ausschließlich im Stahltank ausgebaut, wodurch er seine besondere Strahlkraft und seine Frische behält. In der Nase treffen fruchtig-exotische Noten auf eine zarte Würze, gepaart mit intensiven Aromen von gelbem Pfirsich und etwas Zitrus. Am Gaumen setzt sich diese Aromatik fort und wird von salinen Noten sowie einer, für die Rebsorte Carricante typischen, frischen Säure ergänzt. Mineralisch und langanhaltend im Abgang, findet man in diesem Weißwein den perfekten Wein für warme Sommertage.

2020 Lavico Etna Rosso 

Die rote Variante der Etna DOC-Linie, der Lavico Etna Rosso aus dem Jahrgang 2020, wird aus der autochthonen Sorte Nerello Mascalese gekeltert. Nach der Gärung reift er über ein Jahr zum Teil im Betonfass und zum Teil in französischen Holzfässern. In der Nase duftet dieser Wein intensiv nach roten Früchten, begleitet von einer herben Würze, die für Spannung und Komplexität sorgt. Balsamische Noten, Mineralik und eine reife Tanninstruktur sorgen schließlich am Gaumen für Tiefe und Struktur. Ein hervorragender Speisebegleiter zu gegrilltem Fleisch und Fisch.

 

INFOS

Duca di Salaparuta S.P.A.
Via Nazionale s.s.113
90014 Casteldaccia (PA)

[email protected]
www.duca.it

Ausgabe 06/2022

Erhältlich ab 14.9.2022: Die Seckinger-Brüder im Portrait // Neuseeland und Australien // Trendgetränk Whisky und weitere Themen

Themen der Ausgabe

Jeden Tag eine gute Tarte

Kunterbunt und superlecker: unsere vegetarische Spiral-Gemüsequiche. Passend zu den sich einstellenden Herbstgefühlen präsentieren wir ein Wohlfühlrezept aus Mürbeteig, Petersilienwurzel, Möhren, Zucchini und Ei. Sommelier Gerhard Retter empfiehlt dazu einen maischevergorenen Silvaner aus dem fränkischen Hause Horst Sauer. » Zu Rezept und Weintipp

Hoch hinaus

Australien und Neuseeland haben schon lange deutlich mehr zu bieten als pummelige Shiraz und primärfruchtdominierte Sauvignon Blancs. In den Höhenlagen der beiden Länder untersuchte unser Autor Christoph Raffelt die Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir, deren Kultivierungsgeschichten und Entwicklung.

Die drei Musketiere

Undogmatisch und trotzdem traditionsbewusst, innovativ und geerdet. Jonas, Philipp und Lukas Seckinger gehen in der Pfalz kompromisslos ihren Weg und sind damit zu Repräsentanten einer zukunftsweisenden jungen Bewegung geworden. Das bedeutet: den Weinen Zeit geben, keine Zusätze, nachhaltige Weinbergsarbeit.