Schafe im Weinberg (© robb mcdonough, stock.adobe.com)
Schafe im Weinberg (© robb mcdonough, stock.adobe.com)

Ausgezeichnete Schafe

Der Slow Food Deutschland e.V. hat die Forschungsgruppe »Schafe im Weinberg« der Hochschule Rottenburg mit dem seit 2021 verliehenen Ursula-Hudson-Preis ausgezeichnet.

Die Projektgruppe erforscht in Theorie und Praxis das Potenzial der Nutzung von Schafen im Weinberg. Im Kern der Untersuchungen stehen dabei drei Synergieeffekte:

Schafe regulieren Beikraut und reduzieren so den Einsatz von Herbiziden ebenso wie die Überfahrten zum Mulchen und Unterstockpflügen. Ihre Ausscheidungen nähren den Boden und diverse Insekten und sorgen so für mehr Biodiversität. Gleichzeitig sind sie in der Sekundärverwertung Fleisch- und Wolllieferant.

Slow Food Deutschland würdigt den »innovativen Einsatz von Schafen als natürliche Rasenmäher und Erhalter von Vielfalt«. Der Ursula-Hudson-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.  VM

Ausgabe 13/2022

Themen der Ausgabe

Alkoholfrei

Das Segment wächst rasant und bietet dank Lohnunternehmern auch kleinen Erzeugern eine Chance

Prosecco

Das Konsortium wettet auf anhaltenden Erfolg und sichert sich zugleich ab

Portugal

Abseits von Portwein und »hinter den Bergen«. Der kleine Nachbar von Spanien hat einiges zu bieten