Die wichtigsten Exportmärkte für Freixenet seien Deutschland, Großbritannien, Frankreich, die USA und Brasilien. In Deutschland sei Freixenet die Nummer 2 im Schaumweinmarkt. (Foto: Henkell Freixenet)
Die wichtigsten Exportmärkte für Freixenet seien Deutschland, Großbritannien, Frankreich, die USA und Brasilien. In Deutschland sei Freixenet die Nummer 2 im Schaumweinmarkt. (Foto: Henkell Freixenet)

Absatzrekord: Freixenet lässt die Cava-Korken knallen

Die "weltweit führende Cava-Marke" verkaufte nach Angaben des Unternehmens 2021 rund um den Globus erstmals mehr als 100 Millionen Flaschen. Bis zum Ende des Jahres erwartet Freixenet sogar einen Anstieg auf 105 Millionen Flaschen, heißt es.

„Die Internationalisierung der Marke Freixenet hat durch die Allianz von Henkell und Freixenet einen deutlichen Schub bekommen. Hinzu kommen die erfolgreichen Innovationen wie Freixenet Prosecco sowie die spanischen und italienischen Stillweine“, sagt Dr. Andreas Brokemper, Vorsitzender der Geschäftsführung von Henkell Freixenet. „Allein im letzten Jahr konnten wir den Absatz der Marke Freixenet so um über 5 Prozent steigern.“ 

Das Exportgeschäft mache nach Unternehmensangaben bei Freixenet heute 80 Prozent des weltweiten Absatzes der Marke aus. Nicht zuletzt durch die 2018 geschlossenen Allianz werde der Exportanteil im kommenden Jahr auf 85 Prozent weiter ansteigen, verlautbart Schaumweinhersteller. „Die strategische Partnerschaft zwischen Henkell und Freixenet hat beiden Unternehmen neue Märkte und Vertriebswege eröffnet – von diesen Synergien profitiert auch die Marke Freixenet“ erklärt Pedro Ferrer, Vizepräsident und CEO von Freixenet. Durch die Allianz der beiden Unternehmen sei Henkell Freixenet zum Weltmarktführer für Schaumweine aufgestiegen – mit dem Ziel, in den nächsten Jahren weltweit für jedes 10. Glas Schaumwein zu stehen. //pip

GZ 01/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 01-02/2022 (Fotomontage: Patrick Rubik)

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Dr. Peter Kreuz

"Mythos und Realität": Sind Unternehmen fit für 2022, fragt Dr. Peter Kreuz, Unternehmer, Spiegel-Bestsellerautor und Gründer der Initiative Rebels at Work. Die Realität zeige oft ein anderes Bild: einen ausgeprägten Hang zum Festhalten am Althergebrachten. Wer Zweifel habe, dem können die folgenden Fragen im Gastkommentar zur ehrlichen Standortbestimmung helfen.

Aktuelles Interview: Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei Gebr. Maisel

"Die Hefe streicheln": Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei Gebr. Maisel, im GZ-Interview über die Initiative und das Siegel „Bayerische Edelreifung“, mit der Erdinger, Schneider und Maisel die Besonderheit des zweifach gereiften bayerischen Weißbieres herausstellen wollen.

Großer Branchenausblick auf 2022

"Das Prinzip Hoffnung": Die Stimmung innerhalb der Getränkebranche ist im dritten Coronajahr vorsichtig optimistisch. Viele Entscheider hoffen, dass Omikron der Anfang vom Ende der Pandemie wird. Hohe Kosten, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die Herausforderungen im Jahr 2022. Premium, Getränkeabholmärkte und Quick-Commerce treiben weiterhin den Markt.