Einmal Chardonnay, einmal Pinot Noir: Coteaux Champenois von Louis Roederer
Einmal Chardonnay, einmal Pinot Noir: Coteaux Champenois von Louis Roederer

Keine Burgund-Kopie

Die mit Spannung erwarteten Stillweine (Coteaux Champenois AOP) von Louis Roederer feiern Premiere: Der Pinot Noir 2018 stammt aus einer 43 Ar großen Parzelle in der Lage Charmont in Mareuil-sur-Aÿ und trägt den Namen Camille Charmont. Der Chardonnay 2018 ist in Le Mesnil-Sur-Oger gewachsen. Beim Camille Volibarts handelt es sich um historische Chardonnay-Klone, die in der Lage Volibarts (55 Ar) gepflanzt wurden. Beide Weine sind ab März 2021 über Schlumberger erhältlich, natürlich in streng limitierten Mengen (Preise 160 und 140 Euro). Der Name Camille nimmt Bezug auf Camille Olry-Roederer, die Urgroßmutter des Roederer-Inhabers Frédéric Rouzaud, die nach dem Tod ihres Mannes Léon Olry-Roederer im Jahr 1932 die Leitung von Louis Roederer übernahm und bis 1975 an der Unternehmensspitze blieb. Kellermeister Jean-Baptiste Lécaillon verriet, dass man 15 Jahre daran gearbeitet habe, beginnend mit der Auswahl und auf die Produktion von Stillwein ausgerichteten Bepflanzung der geeigneten Parzellen. "Das große Thema sind die Tannine. Wir möchten das Terroir der Crus von Mareuil-sur-Aÿ und Le Mesnil-Sur-Oger ausdrücken, nur eben als Stillwein und nicht wie gewohnt mit Perlen. Dieser Ausdruck erfolgt über die Tannine. Wir wollten auf keinen Fall eine Kopie von Burgund anfertigen."