Der Ursprung der heute enormen Whisk(e)y-Vielfalt liegt im Malt-, einem aus Gerstenmalz gewonnenen Whisky. Heute gibt es schottischen, irischen, kanadischen und amerikanischen Whisk(e)y, die sich in ihrer Herstellung und ihrem Geschmack zum Teil deutlich voneinander unterscheiden.
Schottischer Whisky wird aus einer Würze destilliert, die aus Getreide unter Verzuckerung mit Malzamylase gewonnen sein muss. Unterschieden werden Malz- (Malt-) und Getreidewhisky (Grain). Malt wird ausschließlich aus Gerstenmalz gewonnen und im Pot-Still-Verfahren erzeugt. Dazu sind vier Schritte notwendig: Zunächst wird die Gerste zum Keimen gebracht, was als Mälzen bezeichnet wird. Danach trocknet das keimende Getreide über schwelendem Torffeuer, was den Keimvorgang unterbricht und den typischen Rauchgeschmack verleiht.
Das getrocknete Malz wird gemahlen und mit Wasser vermischt. Durch Zusatz von Hefe beginnt dann die Gärung. Die entstehende Flüssigkeit wird in Kupferkesseln zwei Mal destilliert. Da es sich nicht um einen kontinuierlichen Brennvorgang handelt, müssen die Kupferkessel nach jedem Brand neu befüllt werden. Grain-Whisky wird hingegen aus Roggen, Mais, Weizen, Hafer und Gerste gewonnen und im Patent-Still-, einem moderneren, kontinuierlichen Brennverfahren, destilliert.
Irischer Whiskey wird im Gegensatz zum schottischen nicht über Torf geräuchert und drei anstatt zwei Mal destilliert. In den USA unterscheidet man zwei Typen Whiskey voneinander: Rye-Whiskey besteht zu mindestens 51 Prozent aus Roggen, Bourbon zu mindestens 51 Prozent aus Mais. Daneben wird zur Herstellung noch Gerstenmalz verwendet. Alle Whisk(e)ys werden nach dem Brennprozess zunächst in Eichenholzfässern gelagert, je nach Sorte mindestens zwei oder drei Jahre. Anschließend folgt das Blenden, d.h. das Mischen verschiedener Destillate zum Endprodukt.

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