Die Berentzen-Gruppe erzielt ein positives Betriebsergebnis im 1. Quartal 2021. (Foto: Berentzen-Gruppe)
Die Berentzen-Gruppe erzielt ein positives Betriebsergebnis im 1. Quartal 2021. (Foto: Berentzen-Gruppe)

Schwarze Zahlen bei Berentzen-Gruppe

In den ersten drei Monaten dieses Jahres erzielte die Berentzen-Gruppe einen Konzernumsatz in Höhe von 31,4 Millionen Euro (Q1 2020: 36,2). Das Konzern-EBIT sowie -EBITDA ist positiv, aber wie erwartet unter Vorjahresquartal.

Laut Unternehmensgruppe lag das Konzernbetriebsergebnis im ersten Quartal bei 500.000 Euro (Q1 2020: 1,1). Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) lag nach Angaben der Berentzen-Gruppe bei 2,7 Millionen Euro (Q1 2020: 3,2).

„Wie erwartet und von uns bereits zu Beginn des Jahres kommuniziert, hatte die Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021 spürbare Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit“, erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Das öffentliche und private Leben sei die gesamten drei Monate über durch den anhaltenden Lockdown massiv eingeschränkt gewesen. Im Vorjahresvergleichsquartal hingegen habe die Pandemie nur wenige Wochen – ab Mitte März – dämpfende Effekte gehabt. „Trotz dieser herausfordernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situation ist es uns gelungen, auch dieses erste Quartal 2021 profitabel abzuschließen und ein positives Konzern-Betriebsergebnis zu erwirtschaften“, betont Schwegmann.

Alle Segmente der Berentzen-Gruppe betroffen

Von den Umsatzrückgängen seien alle Segmente der Berentzen-Gruppe betroffen gewesen, wenn auch in sehr unterschiedlichem Umfang. Das Segment Frischsaftsysteme verzeichnete dabei nach wie vor das stärkste Minus. Aber auch innerhalb der Segmente sei die Entwicklung durchaus heterogen gewesen. „Während im Segment Spirituosen beispielsweise die Umsätze unserer Kernmarken Berentzen und Puschkin weiterhin unter den ausbleibenden Konsumanlässen wie öffentliche und private Feierlichkeiten deutlich leiden, konnten wir bei unseren Premium-Spirituosen sowohl im Marken- als auch Handelsmarkenbereich deutliche Wachstumsraten erzielen“, erklärt Schwegmann. Er führt weiter aus: „Im Segment alkoholfreie Getränke konnten wir mit unserer Marke Mio Mio trotz der herausfordernden Zeiten erneut ein zweistelliges Umsatzplus verzeichnen. Insbesondere der starke Einbruch des Konzessionsgeschäfts in der Gastronomie und geringere Lohnfüllumsätze führten aber insgesamt zu einer rückläufigen Umsatzentwicklung dieses Segments.“

Prognose für Geschäftsjahr 2021

Die Berentzen-Gruppe rechnet aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie auch in diesem Jahr mit einem herausfordernden zweiten Quartal. Wie die Berentzen-Gruppe mitteilt, erwartet sie aufgrund der fortgeschrittenen Impfungen und einer schrittweisen Rückkehr zur Normalität im weiteren Jahresverlauf eine allmähliche Erholung ihrer Geschäftstätigkeit. Daher bestätigt der Konzern heute erneut seine Jahresprognose. Konkret rechnet die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben mit Konzernumsatzerlösen in einer Bandbreite von 152,0 bis 158,0 Millionen Euro, einem Konzern-EBIT zwischen 4,0 und 6,0 Millionen Euro sowie einem Konzern-EBITDA zwischen 13,0 und 15,0 Millionen Euro. // lhw

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Ausgabe 15/2021

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 15/2021 (Foto: nikiteev - stock.adobe.com)

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