Neue Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Jägermeister: Melanie Schyja (Foto: Mast-Jägermeister SE)
Neue Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Jägermeister: Melanie Schyja (Foto: Mast-Jägermeister SE)

Jägermeister strukturiert Kommunikation um

Wie die Mast-Jägermeister SE meldet, strukturiert sie ihre Unternehmenskommunikation um. Melanie Schyja besetzt die neu geschaffene Stelle als Director Corporate Communications und folgt damit auf Andreas Lehmann, der nach sechs Jahren als Leiter Public Relations das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen habe und mittlerweile bei Süßwarenhersteller Ferrero tätig ist. Schiyja wird mit ihrem Team die interne und externe Kommunikation des Kräuterlikörs verantworten und berichtet an Michael Eichel, Vice President Global Corporate Communications.

Zuletzt war die studierte Germanistin und Informationswissenschaftlerin für die Verti Versicherung AG (MAPFRE Gruppe) tätig. Zuvor war Schyja als Pressesprecherin und Leitung des Social Media Teams für airberlin sowie für die Euroweb Group zuständig. //chs

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GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.