Diageo Deutschland will in Zukunft seinen Vertrieb über einen externen Dienstleister steuern. (Foto: Diageo)
Diageo Deutschland will in Zukunft seinen Vertrieb über einen externen Dienstleister steuern. (Foto: Diageo)

Harter Schnitt beim Diageo-Außendienst

Diageo Deutschland entlässt nach eigenen Informationen 76 Außendienstmitarbeiter. Diese Maßnahme betrifft sowohl den On- als auch den Off-Trade-Bereich. Nach Angaben einer Firmensprecherin sollen die Außendienstaktivitäten in Deutschland im Wesentlichen über einen externen Dienstleister gesteuert werden.

Der GETRÄNKE ZEITUNG wurde auf Anfrage mitgeteilt, dass "Diageo kontinuierlich Möglichkeiten überprüft , um unsere Organisation und unsere Marken zu stärken und einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt aufzubauen". Ziel sei es dabei, agil und flexibel zu bleiben, um die Bedürfnisse der Kunden und Verbraucher bestmöglich zu erfüllen, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und damit nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen.

"Wir haben beschlossen, in Deutschland eine neue Geschäftsstrategie zu implementieren, um unsere Vertriebswege angesichts des sich verändernden Marktumfelds zu stärken. Wir werden unsere Marktpräsenz ausbauen, indem wir unsere Außendienstaktivitäten in Deutschland im Wesentlichen über einen externen Dienstleister steuern", sagte Unternehmenssprecherin Katrin Dietrich. Man sei sich bewusst, dass diese Veränderung einen Teil der Außendienstmitarbeiter von Diageo Deutschland betreffen werde und man verpflichte sich daher, den Prozess für alle Betroffenen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, um sicher zu stellen, dass jeder betroffene Mitarbeiter mit Anerkennung und Respekt behandelt werde. //pip

GZ 24/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Peter Laux

Peter Laux, Managing Director der Messer Industriegase GmbH, erklärt, wie das Unternehmen durch alternative Verfahren unabhängiger von der Düngemittelproduktion werden will. 

Aktuelles Interview: Raymond Sahm

Raymond Sahm, geschäftsführender Gesellschafter von Rastal, sieht sein Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dank einer neuen betriebswirtschaftlichen Grundlage und erheblichen Innovationen im digitalen Bereich sieht er Rastal für die Zukunft gut aufgestellt.

Titelthema: Stand CO2-Mangel

Nicht sehr prickelnd: CO2 ist weiterhin ein rares Gut. Einzig eine Erhöhung der Düngemittelproduktion scheint die Lage kitten zu können. Die EU ist dran.