Diageo Deutschland will in Zukunft seinen Vertrieb über einen externen Dienstleister steuern. (Foto: Diageo)
Diageo Deutschland will in Zukunft seinen Vertrieb über einen externen Dienstleister steuern. (Foto: Diageo)

Harter Schnitt beim Diageo-Außendienst

Diageo Deutschland entlässt nach eigenen Informationen 76 Außendienstmitarbeiter. Diese Maßnahme betrifft sowohl den On- als auch den Off-Trade-Bereich. Nach Angaben einer Firmensprecherin sollen die Außendienstaktivitäten in Deutschland im Wesentlichen über einen externen Dienstleister gesteuert werden.

Der GETRÄNKE ZEITUNG wurde auf Anfrage mitgeteilt, dass "Diageo kontinuierlich Möglichkeiten überprüft , um unsere Organisation und unsere Marken zu stärken und einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt aufzubauen". Ziel sei es dabei, agil und flexibel zu bleiben, um die Bedürfnisse der Kunden und Verbraucher bestmöglich zu erfüllen, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren und damit nachhaltige Wachstumsmöglichkeiten zu erschließen.

"Wir haben beschlossen, in Deutschland eine neue Geschäftsstrategie zu implementieren, um unsere Vertriebswege angesichts des sich verändernden Marktumfelds zu stärken. Wir werden unsere Marktpräsenz ausbauen, indem wir unsere Außendienstaktivitäten in Deutschland im Wesentlichen über einen externen Dienstleister steuern", sagte Unternehmenssprecherin Kartin Dietrich. Man sei sich bewusst, dass diese Veränderung einen Teil der Außendienstmitarbeiter von Diageo Deutschland betreffen werde und man verpflichte sich daher, den Prozess für alle Betroffenen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten, um sicher zu stellen, dass jeder betroffene Mitarbeiter mit Anerkennung und Respekt behandelt werde. //pip