Yiannis Pafilis über die Veränderungen von Brown-Forman Deutschland (Foto: Brown-Forman)
Yiannis Pafilis über die Veränderungen von Brown-Forman Deutschland (Foto: Brown-Forman)

Brown-Forman Deutschland investiert in Marken und Personal

Neben der Marke Jack Daniel’s Tennessee Whiskey bereichert eine weitere Auswahl internationaler Premium und Super-Premium-Spirituosen das Brown-Forman Deutschland Portfolio. Zukünftig sollen 22 Mitarbeiter*innen das Potenzial der Super-Premium-Spezialitäten weiter ausbauen. Hierfür schafft Brown-Forman Deutschland 13 neue Stellen.

„Als wir vor rund 10 Jahren in Deutschland mit der Vermarktung und Distribution der Brown-Forman-Marken unter dem Dach einer eigenen Organisation starteten, stand die Weiterentwicklung der Jack Daniel’s Markenfamilie im Fokus. Nun wollen wir parallel weiteren Marken im Portfolio noch mehr Aufmerksamkeit schenken und sie stärker in unserer strategischen Ausrichtung berücksichtigen. Die Investitionen in unsere Flaggschiffmarke bleiben davon unberührt. Entsprechend stocken wir zeitnah die Manpower unseres Teams für die Super-Premium-Marken in unserer Hamburg-Zentrale und im Außendienst massiv auf und schaffen hierfür 13 neue Stellen“, kündigt Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland und Tschechien, an. „Weitere neun, bereits für das Super-Premium-Segment verantwortliche Positionen werden in die neue Struktur eingegliedert,“ führt Pafilis aus. Der deutsche Markt zähle innerhalb der globalen Brown-Forman Corporation nach den USA zu den umsatzstärksten Märkten. Nach Unternehmensangabe wurde zur Unterstützung der neuen Strukturen für die Super-Premium-Marken zudem im Personalbereich zusätzlich eine weitere Stelle auf Manager*innen-Ebene geschaffen und intern mit Janna-Lena Militz ab dem 01. Juni besetzt.

Fokus nach Marken

Brown-Forman Deutschland besetze mit seinem Super-Premium-Portfolio eine Vielzahl an verschiedenen Kategorien mit Spirituosen aus aller Welt: Neben Jack Daniel’s bereichere die Woodford Reserve Markenfamilie das American-Whiskey-Angebot. Mit Benriach The Original Ten und The Glen Dronach würden seit einigen Jahren zwei schottische Single Malts das internationale Whisky-Sortiment erweitern. Fords Gin sei noch ein absoluter Newcomer im Portfolio. Der von dem Bartender und Gin-Experten Simon Ford explizit für Bartender*innen entwickelte Gin wurde Anfang 2021 in der Gastronomie und bei Amazon eingeführt. Herradura Tequila, der sich in seiner Heimat Mexiko schon lange eines hohen Bekanntheitsgrades erfreue, sei im Super-Premium-Segment in den Qualitäten Reposado und Añejo erhältlich. „Je nach Marke fokussieren wir uns stärker auf den Off-Trade oder On-Trade Kanal und werden zukünftig auch noch verstärkter mit e-Commerce-Plattformen zusammenarbeiten“, sagt Yiannis Pafilis. //lhw

Schlagworte

GZ 24/21

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 24/2021 (Foto: stock.adobe.com)

Themen der Ausgabe

Standpunkt: Impfen, ein Akt der Solidarität

Gründe für die nicht ausreichende Impfquote hierzulande gibt es viele. Zum einen erkennen manche Menschen aufgrund von Desinformationen keine richtigen Fakten mehr. Unter anderem aber auch, weil manche von ihnen ein "faires Freiheitsverständnis" haben, dass aber nichts anderes ist als purer Egoismus. Mit fatalen Folgen. Es geht ein Riss durch die Gesellschaft. Die Spaltung entsteht aber nicht durch
Impflicht. Sondern durch die Spaltung in Geimpfte und Ungeimpfte. 

Aktuelles Interview: Günther R. Rauner, Managing Director von Amber Beverage

Günther R. Rauner, Managing Director von Amber Beverage Deutschland, über die Expansion des Mutterkonzerns nach Deutschland, das Markenportfolio und Strategien für den hiesigen Markt.

Marktreport: Sortengewinner Bier

Die Sortenkonjunkturen sind geprägt von milden Bieren und Spezialitäten. Pils, Weißbier sowie Export verlieren weiter Anteile. Vor allem die alkoholfreien Varianten pushen vor allem die rückläufige Pils-Kategorie.