Grappa ist ein aus Italien oder der Italienischen Schweiz stammender Tresterbrand. Er wird aus den vergorenen alkoholhaltigen Pressrückständen bei der Weinherstellung, dem Trester, destilliert. Grappa hat einen Mindestalkoholgehalt von 37,5 %vol. Der Maximalgehalt beträgt im Allgemeinen 60 %vol., kann aber auch 70 %vol. übersteigen. Im Laufe der Zeit ist eine riesige Vielfalt an Grappas entstanden. Der italienische Verband der Grappa- und Spirituosenverkoster hat deshalb eine Klassifizierung festgelegt: „Junger Grappa“ wird aus Rebsorten mit relativ neutralem Geschmack gewonnen. Sein Bukett wird nicht durch Lagerung in Holzfässern oder Zugabe von Kräuteressenzen verändert. „Im Holzfass gelagerter Grappa“ heißt so, wenn er weniger als sechs Monate in einem Holzfass gelagert wurde. Für „alten Grappa“ ist eine Mindestlagerzeit von sechs Monaten im Holzfass und weiteren sechs Monaten luftdichter Lagerung vorgeschrieben, damit er die Zusatzbezeichnungen „invecchiata“, „stravecchia“ oder „riserva“ tragen darf. Zu den o.g. drei Kategorien gibt es jeweils eine „aromatische“ Variante, d.h. die Eigenschaften sind dieselben, sie wird aber aus besonders aromatischen Rebsorten wie z.B. Goldmuskateller gewonnen. Davon zu unterscheiden ist der aromatisierte Grappa, dessen Aroma durch den Zusatz von Kräutern oder anderen Pflanzenteilen maßgeblich verändert wurde.

Advertorial | Nur die besten Rebsorten aus der Region Piemont veredelt die Antica Distilleria Domenico Sibona zu Qualitätsbränden, die zum Feinsten zählen, was die Spirituosenwelt zu bieten hat. Kein Wunder, dass Sibona zum inzwischen fünften Mal in Folge den Titel „Destillateur des Jahres international“ bei Meininger's International Spirits Award (ISW) erringen konnte.     

Vermarktung von Wein und Grappa im Trentino zusammengelegt

Das Jahr beginnt großartig - dank unserer Top 10 des Weinbrand- und Trester-Tastings des ISW!