Bimmerle hat nun neben Evermann Whisky mit Label 5 auch einen schottischen Whisky unter seinem Dach. (Foto: Bimmerle)
Bimmerle hat nun neben Evermann Whisky mit Label 5 auch einen schottischen Whisky unter seinem Dach. (Foto: Bimmerle)

Bimmerle erweitert Whisky-Portfolio

Frankreichs zweitgrößte Spirituosengruppe La Martiniquaise hat sich für den Vertrieb ihrer Scotch Whisky Marke Label 5 mit Bimmerle einen neuen Vertriebspartner für den deutschen Markt gesucht.

Bimmerle wird den Vertrieb für den Label 5 Classic Black Whisky ab Juli dieses Jahres in den Gebindegrößen 0,5 Liter, 1,0 Liter und 1,5 Liter übernehmen. Der weltweit unter den TOP 10 platzierte und mehrfach ausgezeichnete Scotch wird international in mehr als 100 Länder verkauft und gehört laut Bimmerle zu den größten Marken der Gattung Whisky mit einer beachtlichen Produkttiefe.

Der Schwarzwälder Spirituosenhersteller Bimmerle wird eigenen Angaben zufolge vorerst den milden, von Vanille, Nuss und Holz geprägten Classic Black Scotch vertreiben. „Wir freuen uns, mit La Martiniquaise einen neuen, international agierenden, Partner gefunden zu haben. Die Zusammenarbeit basiert auf großem Vertrauen und einem gemeinsamen Plan für die Zukunft,“ erklärt Nicolai Benz, CEO Vertrieb bei Bimmerle. //pip

GZ 25/22

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch

Wie Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Gründer der Unternehmensberatung Esch. The Brand Consultants und ehemaliger Universitätsprofessor sagt, zeigen die diesjährigen Ergebnisse im Getränkebereich ein erwartetes Muster: Handelsmarken gewinnen immer dann, wenn es den Menschen schlecht geht. Gegen eine Verdrängung durch Handelsmarken helfe nur die eigene Markenstärke. Der Anteil an Handelsmarken bei Getränken ist noch gering. Die Gründe dafür nennt Prof. Esch in seinem Gastkommentar.

Titelthema: Starke Marken

Handelsmarken gewinnen in der Krise an Bedeutung. Denn Konsumenten ändern laut aktueller Studien ihr Kaufverhalten bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs spürbar und greifen in Zeiten von steigender Inflation häufiger zum günstigen Produkt. Renommierte Marken zeigen jedoch ihre Widerstandskraft, vor allem bei Getränken.

Rückblicke: AfG, Bier & Wein/Schaumwein/Spirituosen

2022 bedeutete einen nahtlosen Übergang von Krise zu Krise. Für die Brauwirtschaft war das Jahr geprägt von Absatzverlusten und schlechten Nachrichten, hielt aber auch die ein oder andere Überraschung parat. Die AfG-Branche blickt auch jenseits der Krisen ebenfalls auf ein bewegtes Jahr zurück. Trotz starker Umsätze litten die Sekt-, Wein und Spirituosenindustrie besonders unter dem Angriffskrieg auf die Ukraine.