Rund 8.000 Besucher reisten zur Messe und erlebten den BCB nach seinem Umzug erstmals im Messegelände Berlin. (Foto: BCB)
Rund 8.000 Besucher reisten zur Messe und erlebten den BCB nach seinem Umzug erstmals im Messegelände Berlin. (Foto: BCB)

BCB: "Bartenders Christmas in Berlin"

Nach der Corona-bedingten Zwangspause wurde der Bar Convent Berlin (BCB) vom 11. bis 13. Oktober wieder zu dem, was er ist: Der Treffpunkt der internationalen Barbranche, der Ort fürs Business und Networking.

„Das hat der ganzen Szene gutgetan“ – so der Tenor auf dem BCB. Restart und Premiere auf dem Berliner Messegelände waren aus Sicht des Messeveranstalters, der Reed Exhibitons Group, "ein Erfolg", weil Aussteller und Besucher an den Bar Convent geglaubt hätten. „Dafür ein großes Dankeschön an alle Beteiligten“, so BCB Direktorin Petra Lassahn nach drei Tagen Messe. „Wir haben lange für den BCB 2021 gekämpft und sind nun überglücklich, dass er ein Erfolg war. Es ging uns darum, die Branche nach einer schweren Zeit zu stärken und das Business wieder anzukurbeln. Das ist vielerorts gelungen.“ Rund 8.000 Besucher reisten zur Messe und erlebten den BCB nach seinem Umzug erstmals im Messegelände Berlin. 

Die Besucher kamen aus insgesamt 58 Ländern, neben Deutschland vor allem aus Italien, Frankreich, der Ukraine, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Polen, Dänemark, der Tschechischen Republik und Belgien, teilt Reed mit. Bei allen Herausforderungen, vor denen die Gastronomie steht, sei auch die Euphorie in den Hallen zu spüren gewesen. Die Branche sei startklar fürs Business. Das hätten zahlreiche Produkt-Premieren und neue Bar-Konzepte unterstrichen. 

210 Aussteller präsentierten rund 1.000 Marken im Bereich Spirituosen und Filler, ganz vorne mit dabei zahlreiche Gin-Sorten, gefolgt von Likören, Bitter & Aperitiv, Rum, Vodka und Wermut. Viele kleine und junge Marken standen auf der diesjährigen Messe im Fokus. 

Das Vortragsprogramm stellte die großen gesellschaftlichen und sozialen Fragen in der Barbranche ebenso in den Fokus wie praktisches Wissen für den einzelnen Bartender. Angus Winchester hat auch in diesem Jahr wieder das Programm kuratiert, das auch nach dem BCB noch online einsehbar sein wird. „Wir hatten praktische und informative Sessions zu kritischen Themen wie Nachhaltigkeit und gaben einen besseren Einblick in übersehene oder ausgegrenzte Gemeinschaften wie LGBTQIA+.“, so Angus. 

Der BCB machte viele Trends der Szene sichtbar, „Low & No“ zum Beispiel, ein Bereich mit vielen Produkt-Premieren, wovon sich die GETRÄNKE ZEITUNG vor Ort als Besucher überzeugen konnte. Zudem standen Themen wie Food Pairing sowie die Kombination von Drinks mit Speisen im Fokus. Ein großes Thema war auch die Nachhaltigkeit im Bar-Betrieb, hier ging unter anderem um die Wiederverwertbarkeit von Lebensmitteln.

Für viele Besucher war der BCB 2021 wie "Bartenders Christmas". „Alles in allem war es ein gelungener BCB 2021“, so BCB-Direktorin Petra Lassahn. „Für mich waren diese drei Tage und die vielen glücklichen Gesichter das Highlight des Jahres. Wir freuen uns jetzt schon auf 2022.“ //pip

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GZ 13/22

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Gerade erst hat die Oettinger Brauerei angekündigt, ihren Standort Gotha bis zum Jahresende teilweise zu schließen. Pia Kollmar, Gesellschafterin und Geschäftsführerin von Oettinger, begründet die Entscheidung in unserem aktuellen Interview und führt aus, welche Folgen daraus auf die Gebinde-Politik und das geplante Wachstum entstehen. 

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