Als Ergänzung des Filialportfolios gilt der Kauf von fünf Toom-Märkten (Rewe-Gruppe) durch Getränke Hoffmann (Radeberger Gruppe). (Foto: Getränke Hoffmann)
Als Ergänzung des Filialportfolios gilt der Kauf von fünf Toom-Märkten (Rewe-Gruppe) durch Getränke Hoffmann (Radeberger Gruppe). (Foto: Getränke Hoffmann)

Getränke Hoffmann schnappt sich fünf Toom-Märkte

Getränke Hoffmann übernimmt zum 8. Januar 2021 fünf Toom-Getränkemärkte von der Rewe-Gruppe.

Alle Märkte liegen nach Angaben des zur Radeberger Gruppe gehörenden Unternehmens im Westen der Bundesrepublik. Dazu Geschäftsführer Mario Benedikt: "Sie integrieren sich hervorragend in unsere bestehende Einzugsgebiete; in Herzogenrath, Schwerte, Plettenberg, Lahnstein und Nassau. Alle Mitarbeiter in den Filialen sollen übernommen werden, so Benedikt. 

Lücken im westlichen Vertriebsgebiet nun geschlossen

Wie Mario Benedikt der GETRÄNKE ZEITUNG auf Anfrage sagte, "gab es noch Lücken" im westlichen Vertriebsgebiet. "Die Toom-Getränkemärkte sind eine perfekte Ergänzung neben den bereits von uns in der Region betriebenen Filialen." Insgesamt verfügt Getränke Hoffmann bundesweit inklusive der neuen Märkte über mehr als 450 Filialen. Im Durschnitt sind die ehemaligen Toom-Märkte 690 Quadratmeter groß. Dazu Benedikt: "Unsere Mindestanforderung liegt mittlerweile zwischen 650 und 700 Quadratmeter, damit unser gesamtes Sortiment auch fachmarktgerecht platziert werden kann. Somit sind die übernommen Fläche auf gar keinen Fall zu groß." Im Übrigen sei man auch in der Lage, Flächen bis 1.300 Quadratmeter zu bewirtschaften bzw. fachmarktgerecht auszustatten um Kunden ein entsprechendes Einkaufserlebnis zu bieten, ergänzt der Geschäftsführer. Spekulationen, der zur Radeberger Gruppe gehörende Getränkefachmarktbetreiber könnte die ehemaligen Geschäfte für eine Sortimentserweiterung oder als Kommissionierungsflächen für den neulich gekauften Heimlierferdienst Flaschenpost nutzen, erteilt Benedikt eine klare Absage: "Nein, dies ist nicht geplant. Wir werden ausschließlich die Flächen stationär betreiben." Weitere Zukäufe stünden derzeit nicht an, sagt Benedikt. //pip