Stephan Barth (r.) gemeinsam mit Thomas Raiser bei der virtuellen Preisverleihung der BarthHaas Grants. Foto: BarthHaas
Stephan Barth (r.) gemeinsam mit Thomas Raiser bei der virtuellen Preisverleihung der BarthHaas Grants. Foto: BarthHaas

Ausgezeichnete Arbeiten

Gibt es Möglichkeiten, die Produktentwicklung neuer, hopfenintensiver Biere zu erleichtern? Wie lässt sich die Kalthopfung optimieren, ohne dass es zu unerwünschten Veränderungen im Hopfenaroma bzw. im Hopfengeschmack des Bieres kommt? Arbeiten zu diesen beiden Themen wurden jetzt mit den BarthHaas-Grants 2020 ausgezeichnet. Jeweils 10.000 Euro gehen an Forscher der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) und – gemeinsam mit der Firma BANKE process solutions – des Forschungszentrums Weihenstephan.

Stephan Barth, geschäftsführender Gesellschafter von BarthHaas, zeigte sich bei der virtuellen Preisverleihung gemeinsam mit Thomas Raiser, dem Leiter Verkauf bei BarthHaas sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen der BarthHaas Grants: „Seit 2007 vergeben wir jährlich Grants an richtungsweisende Forschungsprojekte rund um das Thema Hopfen – und die Ergebnisse waren immer faszinierend.“

Beim Preisträger Dr. Nils Rettberg vom Forschungsinstitut für Bier- und Getränkeanalytik (FIBGA) an der VLB geht es um die Kombination von sensorischer Analyse mit chromatographischen Analysen. Untersucht wird, welche Stoffe für bestimmte Bereiche der Sensorik ausschlaggebend sind.

Am Forschungszentrum Weihenstephan forschen die weiteren Preisträger: Unter Leitung von Dr. Martin Zarnkow und Prof. Fritz Jacob wird ein neue entwickeltes und optimiertes Verfahren der Kalthopfung mit einem konventionellen dynamischen Kalthopfungsverfahren verglichen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sensorik und analytisch ermittelte Leitkomponenten.

Schlagworte

Ausgabe 1/22

Cover Meiningers CRAFT 1/22 (Foto: Ben Fuchs Photography)

Themen der Ausgabe

TITEL_BERLINER BERG

Gesucht und gefunden: Sie treten an mit dem Prinzip „Tradition. Neugebraut“. Wollen nicht etwa das verrückteste Craftbier brauen, sondern das Pils für Berlin. Sie wollen eine Lücke schließen im Markt der Hauptstadt, ein Bindeglied sein zwischen zwei Welten. Im Mai 2021 haben Berliner Berg nach einigen Jahren der Suche ihre eigene Brauerei in Neukölln eröffnet.

TREND_HARD SELTZER

Happy Water: Vegan, wenig Alkohol und kaum Kalorien: Hard Seltzer heißt das neue Trendgetränk, das sich nach dem Hype in den USA jetzt in Deutschland etabliert. Auch hiesige Brauer sehen großes Potenzial in dieser neuen Kategorie und bescheren dem Markt vielversprechende Produkte

MARKEN_UNION BRAUEREI_UPDATE

Bremen in Wallung: Corona zum Trotz setzt die Union Brauerei auf Wachstum, will im Herbst 2022 einen weiteren Braubetrieb nebst Gastronomie in Bremen Hemelingen eröffnen – und die Brauhistorie der Hansestadt noch erlebbarer machen. Trotz Expansion wird sich die Brauerei weiterhin auf den lokalen Markt konzentrieren: „Hier gibt es für uns genug Potenzial."