Über weitere Öffnungsschritte wie Gastronomie und Veranstaltungen soll erst wieder am 22. März beraten werden. (Skizze: Bundesregierung)
Über weitere Öffnungsschritte wie Gastronomie und Veranstaltungen soll erst wieder am 22. März beraten werden. (Skizze: Bundesregierung)

Lockdownlockerungen: Gastronomie muss warten

In der Ministerpräsidentenkonferenz zwischen Bund und Länder wurde zusammen mit Bundeskanzlerin beschlossen, den derzeitigen Lockdown bis zum 28. März zu verlängern. Mit dem Unterschied, dass es dieses Mal in Form eines Fünfstufenplans (siehe Tabelle) eine Öffnungsperspektive geben soll, der stark Inzidenz basiert ist. 

Über weitere Öffnungsschritte und die Perspektive für die hier noch nicht benannten Bereiche aus den Branchen Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 22. März 2021 im Lichte der Infektionslage unter Berücksichtigung der angelaufenen Teststrategie, des Impfens, der Verbreitung von Virusmutanten und anderer Einflussfaktoren beraten.

Kritik aus der Gastronomie ließ nicht lange auf sich warten. Mit großer Enttäuschung habe das Gastgewerbe auf die Corona-Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz reagiert: „Es ist für unsere von der Krise besonders hart getroffene Branche nicht nur unbefriedigend, sondern unverständlich und inakzeptabel, dass die von uns geforderte Öffnungsstrategie für die Gesamtbranche wieder nicht vorgelegt wurde“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga im Lichte des Infektionsgeschehens und weiterer Faktoren wie angelaufene Teststrategie und Impfquote beraten werden. „Spätestens bei der nächsten Sitzung erwarten wir einen konkreten Fahrplan zur Öffnung unserer Betriebe – dies natürlich in Verantwortung für die Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter.“ Dabei sollte die Politik alle Möglichkeiten durch mehr Tempo und Professionalität beim Impfen, Testen und bei der digitalen Kontaktverfolgung ausschöpfen, um eine Öffnung der Hotels und Restaurants ab 29. März zu gewährleisten. Sollte das Gastgewerbe weiter geschlossen bleiben, damit andere Branchen geöffnet werden könnten, fordert der Dehoga eine signifikante Verbesserung der staatlichen Hilfen. //pip