Die aktuellen Daten des Umweltbundesamtes zeigten für 2019 erstmals wieder einen Anstieg des Mehrweganteils im Getränkebereich. Mit 41,8 Prozent werde das gesetzliche Ziel von 70 Prozent jedoch deutlich unterschritten.

Beim Thema Gebinde möchte Schweppes neue Akzente setzen. Das Unternehmen kündigt an, sein Sortiment um zwei weitere Mehrweg-Gebinde zu erweitern.

Aqua Römer verzichtet ab sofort auf Einweg und setzt für das gesamte Sortiment zu 100 Prozent auf PET- und Glas-Mehrweggebinde.

Die Salvus Mineralbrunnen GmbH vermeldet anhaltende Absatzsteigerung im Glasmehrwegbereich. Dies zeigte sich zum wiederholten Mal auch im vergangenen Geschäftsjahr mit einem Plus von 8 Prozent.  

Um dem zunehmenden Trend nach regionalen Angeboten in Glasflaschen zu entsprechen, bringt Volvic mit Naturwald Quelle ein regionales natürliches Mineralwasser aus dem Hunsrück auf den Markt.

Sprudelgeräte liefern kein Mineralwasser, schonen nur in bestimmten Fällen den Geldbeutel und können ihren Umweltvorteil nicht klar belegen – das sagen der Verband Pro Mehrweg, der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE). Das Trio spricht von Mythen und will diesen etwas entgegensetzen.

Der Verband Pro Mehrweg fordert den Gesetzgeber auf, eine Lenkungsabgabe in Höhe von 20 Cent zusätzlich zum Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen einzuführen.

Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) steigt der Mehrweg-Anteil weiter an. Die Vereinigung beruft sich auf eine Erhebung von GfK Consumer Panel FMCG für das Jahr 2020.

Nachdem das Bundeskabinett Ende des vergangenen Jahres den Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums zur Änderung des Verpackungsgesetzes beschlossen hat, hat nun der Bundestag für die Novelle gestimmt.

Zur Bundestagswahl fordert die Mehrweg-Allianz eine massive Stärkung des Mehrwegsystems in Deutschland und startet heute zudem eine Neuauflage der Kampagne "Mehrweg ist Klimaschutz".