Der Startschuss kommt von Vöslauer: Mit der Einweihung der bisher einzigen PET-Mehrweganlage Österreichs und den neuen 1-Liter-PET-Mehrwegflaschen möchte der Mineralwasseranbieter rund 80 Prozent Plastik einsparen.

Vorstand und Beirat des Verbandes Pro Mehrweg empfehlen eine Beteiligung an den von der Gesellschaft für Mehrweg-Management (GeMeMa) angebotenen aktiv gemanagten Poolsystemen für die deutsche Brauwirtschaft.

Anfang Februar dieses Jahres wurde der Jurist und ehemalige Chef vom Deutschen Brauer-Bund, Peter Hahn, zum Geschäftsführer des MPB Mehrwegpool der Brauwirtschaft bestellt und in den Vorstand berufen. 

PepsiCo bringt ab März kommenden Jahres die Glasflasche wieder zurück in den Handel. Pepsi MAX soll künftig wieder in 0,33-Liter-Flaschen erhältlich sein. 

Die Störtebeker Braumanufaktur bekennt sich zum Mehrwegsystem und ist ab 2022 Mitglied der Gesellschaft für Mehrweg-Management (GeMeMa).

Das österreichische Klimaministerium hat neulich angekündigt, ab dem Jahr 2025 für Plastikflaschen (PET-Einweg) und Getränkedosen verbindlich Pfand für alle Handelsstufen einzuführen. Ab 2024 soll für den Verkauf von Getränken das Mehrwegangebot zurückkehren. Geschäftsführer Rainer Will vom Handelsverband Österreich appelliert im Gespräch mit der GETRÄNKE ZEITUNG an die Politik, den Handel bei der Umsetzung bestmöglich zu unterstützen.

The Coca-Cola Company hat einen Flaschenprototyp aus 100 Prozent pflanzenbasiertem Kunststoff (PlantPET) - ausgenommen Deckel und Etikett - vorgestellt. Das Gebinde wurde mit Hilfe von Technologien hergestellt, die zukünftig in der gesamten Branche kommerziell genutzt werden könne, verspricht das Unternehmen. 

Die aktuellen Daten des Umweltbundesamtes zeigten für 2019 erstmals wieder einen Anstieg des Mehrweganteils im Getränkebereich. Mit 41,8 Prozent werde das gesetzliche Ziel von 70 Prozent jedoch deutlich unterschritten.

Beim Thema Gebinde möchte Schweppes neue Akzente setzen. Das Unternehmen kündigt an, sein Sortiment um zwei weitere Mehrweg-Gebinde zu erweitern.