GZ 01/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 01-02/2022 (Fotomontage: Patrick Rubik)

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Dr. Peter Kreuz

"Mythos und Realität": Sind Unternehmen fit für 2022, fragt Dr. Peter Kreuz, Unternehmer, Spiegel-Bestsellerautor und Gründer der Initiative Rebels at Work. Die Realität zeige oft ein anderes Bild: einen ausgeprägten Hang zum Festhalten am Althergebrachten. Wer Zweifel habe, dem können die folgenden Fragen im Gastkommentar zur ehrlichen Standortbestimmung helfen.

Aktuelles Interview: Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei Gebr. Maisel

"Die Hefe streicheln": Jeff Maisel, Inhaber der Brauerei Gebr. Maisel, im GZ-Interview über die Initiative und das Siegel „Bayerische Edelreifung“, mit der Erdinger, Schneider und Maisel die Besonderheit des zweifach gereiften bayerischen Weißbieres herausstellen wollen.

Großer Branchenausblick auf 2022

"Das Prinzip Hoffnung": Die Stimmung innerhalb der Getränkebranche ist im dritten Coronajahr vorsichtig optimistisch. Viele Entscheider hoffen, dass Omikron der Anfang vom Ende der Pandemie wird. Hohe Kosten, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die Herausforderungen im Jahr 2022. Premium, Getränkeabholmärkte und Quick-Commerce treiben weiterhin den Markt.

Vor Ort: Getränke Traub im Schwarzwald

"Schwarzwälder Investment": Der jüngste Markt von Getränke Traub hat im Juli 2020 in Pfalzgrafenweiler bei Freudenstadt eröffnet – gerade mal einige Monate nach dem Ausbruch des Corona-Virus. Der Markt im Nordschwarzwald hatte dabei Glück im Unglück: Die Eröffnungsfeier musste natürlich ausfallen, jedoch bietet der Markt den Kunden genau das, was ihnen während der Pandemie wichtig ist: Breite Gänge, Transparenz und generell ziemlich viel Platz. 

GZ-Gespräch: Gerhard Schilling, Geschäftsführer Almdudler

"Wollen meist getrunkene Limonade Deutschlands werden“: Gerhard Schilling, Geschäftsführer von Almdudler, erzählt, warum die Marke in der Gastronomie ein Selbstläufer ist und warum er die Getränkeabholmärkte in Deutschland über die Maßen schätzt. 

Der Anfang vom Ende

Auch wenn das neue Jahr beginnt, wie das alte endete, mit einem Corona-Blues, gibt es doch Zeichen der Hoffnung. Glaubt man Deutschlands Virus-Koryphäe Nummer 1, Christian Drosten, so könnte die neue Virusvariante der Anfang vom Ende der pandemischen in eine endemische Lage sein. Das beharrliche Starren auf die Inzidenzwerte ist dabei wenig hilfreich.

Zumal der tägliche Blick auf die Corona-Warn-App zeigt, dass die nationale Hospitalisierungsrate (HR) weiter sinkt (17.1.: 3,2). Bislang bleibt sie eine Quote ohne Wert: Warum müssen Kinos und Gastronomien beispielsweise in Hessen bei einer Hospitalisierungsrate von 2,64 vollständig geimpften Gästen und Besuchern mit einer 2G+-Regelung das Leben schwerer machen als nötig? Die gilt eigentlich bei einer HR von 6,0. Selbst unter 3,0 ist die 2G-Regel nur optional anzuwenden. Wozu ein Regelwerk, wenn es ständig ausgehebelt wird? Diese ständige Kakophonie und Verwirrung innerhalb der Politik vergrätzt und erschöpft nicht nur weite Teile der Bevölkerung. Sie bedroht viele Unternehmen in ihrer Existenz. Und sie befeuert Querdenker aller Art in ihrem Handeln. Bei einer Impfquote von gut 73 Prozent ist es nicht die Bevölkerung, die angeblich gespalten sein soll. Es sind die handelnden Politiker und Wissenschaftler, die durch nicht nachvollziehbare Regelungen viel Vertrauen in die Institutionen verspielen – und spalten. Impfen schützt. Dies sollte endlich goutiert, statt reglementiert werden.

Die GZ unterstützt die Getränkebranche, da wo sie kann, beispielswiese in der Kategorie Bier. Ab Ausgabe 3 dieses Jahres wird der Verband der Diplom-Bier­sommeliers für dieses hochwertige Lebensmittel in Form einer Kolumne ein gutes Wort einlegen.

Wir freuen uns drauf!