Ausgabe 19/21

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Themen der Ausgabe

Gastkommentar Tim Wenz und Gastivo

Tim Wenz, Geschäftsführer der gastivo portal GmbH in Bremen, schreibt über die neue, smarte Gastronomie. 

Liköre – Aber bitte mit Sahne

Liköre haben sich in der Krise robust gezeigt und vom Trend zu Home-Mixing profitiert. Vor allem Sahneliköre wachsen.

Dunkel- und Schwarzbiere: Schwarze Seele – helle Freude

Dunkel- und Schwarzbiere haben wegen ihres malzigen Geschmacks einen geringen Marktanteil und viel Potenzial. Vor allem das Alkoholfreie.

Digitale Wege zum Kunden

Corona drückt den IT-Investitionen im Getränkehandel ihren Stempel auf. Schwerpunkte sind der Aufbau von Online-Shops und die Digitalisierung der Lieferdienste.

GKI – Aperitif standhaft

Wir klären, warum die Spirituose der Gewinner des ersten Halbjahres in der Gastronomie ist.

Das Kreuz mit dem Kreuzchen

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl beginnen sich die Parteien und deren Kandidaten in verschiedenen TV-Formaten zu positionieren. Ohne dabei aber immer inhaltlich zu glänzen. Beispiele gefällig? Parteichef Christian Lindner (FDP) meint zu Finanz­minister Olaf Scholz (SPD): „Herr Kanzlerkandidat, eine gewisse Siegesgewissheit kann man Ihnen nicht absprechen. Allerdings geht es nicht darum, Umfragen zu gewinnen, sondern Wahlen.“ Scholz richtet sich hingegen lieber an die CDU und meint als Koalitionspartner: „Eine weitere von der CDU/CSU geführte Bundesregierung würde Deutschland Wohlstand und Arbeitsplätze kosten.“  Die Grünen-Kandidatin Anna­lena Baerbock sieht sich und ihre Partei naturgemäß als beste Alternative, denn: „Wir haben jetzt hier zu dritt diskutiert, aber zur Wahl stehen nur zwei Richtungen: Das ‚Weiter so‘ der großen Koalition von CDU und SPD - oder schaffen wir jetzt einen echten Aufbruch?“

Gegen verbales Säbelrasseln ist nichts einzuwenden. Gegenseitige Scharmützel in TV-Reden sind das politische Salz in der Suppe. Bezeichnend ist nur, wenn diese schon nach dem zweiten Triell beginnt, etwas fade zu schmecken. Wenn die Informationssender im Radio einen Tag später mehr darauf eingehen, wie sich die Kanzlerkandidaten und die Kandidatin von der Körpersprache her verhalten haben, scheint das Meiste schon gesagt. Vor allem für die Wähler, die aufgrund der immer noch herrschenden Pandemie ihr Kreuzchen längst schon per Briefwahl gesetzt haben. Der Anteil der Heimwähler wird nicht gering sein.

Wer hingegen wissen will, wie die wirtschaftspolitischen Sprecher der sechs Bundestagsparteien den Mittelstand von sich überzeugen wollen, dem empfehlen wir die Lektüre unseres Titelthemas auf den Seiten 6 und 7.

Pierre Pfeiffer
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