Gefako-Geschäftsführer Franz Demattio (r.) und Udo Münz, Geschäftsführer Gedig, freuen sich auf die Zusammenarbeit. (Foto: Gefako / Gedig)
Gefako-Geschäftsführer Franz Demattio (r.) und Udo Münz, Geschäftsführer Gedig, freuen sich auf die Zusammenarbeit. (Foto: Gefako / Gedig)

Gefako und Gedig schließen sich zusammen

Wie beide Unternehmen gemeinsam mitteilen, werden sich die Getränkefachhandels-Kooperationen Gefako und Gedig zusammenschließen. Unter dem Dach der Gefako GmbH & Co. KG Holding soll im Januar 2022 der größte Verbund von inhabergeführten, mittelständischen Getränkefachhändlern in Süddeutschland entstehen, mit über 200 Gesellschafterbetrieben in Baden-Württemberg, Bayern, der Pfalz und Sachsen.

Am heutigen Dienstag, den 4. März 2021, seien die Pläne auf den Gesellschafterversammlungen von Gedig und Gefako vorgestellt worden, in den nächsten Monaten sollen die Feinheiten des Zusammengangs in verschiedenen Arbeitskreisen abgestimmt und geklärt werden. Bei den Gesellschafterversammlungen im Sommer solle die Fusion dann formal verabschiedet und danach gesellschaftsrechtlich umgesetzt werden. Zum 1. Januar 2022 sei das Projekt abgeschlossen. Dann habe die neue Gefako Holding 205 Gesellschafterbetriebe, der Gesellschafterbeirat werde von heute 9 auf künftig 14 Mitglieder um die bisherigen Gedig-Beiräte aufgestockt.

Gedig soll bestehen bleiben

Auch wenn die beiden Branchengrößen verschmelzen, bleibe die Gedig als eigene Gesellschaft unter dem Dach der Gefako-Holding bestehen und werde weiterhin von Udo Münz geführt. Die Gedig-Getränkefachmärkte sollen ihren Namen behalten und auch der Werbeauftritt und die Vermarktung in Richtung Endverbraucher werde unter dem Logo fortgeführt. Mit dem Einzug unter das Dach der Gefako bekämen die Gedig-Getränkehändler nun aber vollständigen Zugriff auf die zahlreichen von der Gefako angebotenen zentralen Dienstleistungen, etwa das große Fortbildungsangebot für die Gesellschafter und deren Mitarbeiter, eine umfangreiche Unterstützung in rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen oder das Gefako-Fachmarktteam.

Fusion als Konsequenz der guten Zusammenarbeit

Den Grundstein für die Zusammenarbeit habe eine gemeinsam aufgebaute Plattform zur Absatzdatenerfassung und Preispflege gelegt. Es folgte das 30.000 Quadratmeter große 2G+ Zentrallager, das Gefako und Gedig 2016 in Stuttgart-Weilimdorf in Betrieb nahmen. Als jüngstes Joint Venture wurde die 2G+ Einkaufs- und Vermarktungs-GmbH gegründet, die unter anderem Einkauf, Vermarktung und Category Management für beide Organisationen verantwortet. Zukünftig sollen weitere Bereiche wie Marketing und Fachmarktbetreuung in der 2G+ Einkaufs- und Vermarktungs-GmbH gebündelt werden. Axel Knapper werde in die Geschäftsführung berufen und zusammen mit Gedig-Geschäftsführer Udo Münz diesen Bereich verantworten. Gemeinsam sollen Sie das Sprachrohr zur Industrie sein.

Die Gemeinschaftsprojekte hätten den gewünschten Erfolg gebracht, als dessen Konsequenz nun die vollständige Zusammenlegung der beiden Kooperationen stehe. „Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, wie gut sich unsere Gruppen ergänzen und wie viel stärker wir zusammen sind“, freut sich Gefako-Geschäftsführer Franz Demattio, „da war die Fusion eigentlich nur der logische nächste Schritt. Wir freuen uns, wenn wir die geschätzten Gedig-Kollegen bald in unserem Gesellschafterkreis begrüßen können“. Sein Gegenpart Udo Münz von der Gedig stimmt zu: „Wir schaffen nun den mit Abstand größten Verbund im süddeutschen Getränkefachhandel. Damit stellen wir uns und unsere Gesellschafter noch besser für die Herausforderungen der Zukunft auf und können uns auch im Wettbewerb bestens behaupten.“ // chs

Künftige Organisation der Gesellschaft (Foto: Gefako / Gedig)
Künftige Organisation der Gesellschaft (Foto: Gefako / Gedig)