Vor allem Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen sind im April die Gewinner und konnten im Vergleich zum Vormonat ein Umsatzplus von 16,2 Prozent einstreichen. (Foto: Kadmy - Adobe.stcok.com)
Vor allem Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen sind im April die Gewinner und konnten im Vergleich zum Vormonat ein Umsatzplus von 16,2 Prozent einstreichen. (Foto: Kadmy - Adobe.stcok.com)

Umsatz im Gastgewerbe bleibt stabil

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, ist der Umsatz im Gastgewerbe im April 2022 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 2,6 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) um 3,6 Prozent gestiegen. Gegenüber dem April 2021, in dem es starke Einschränkungen für Hotels und Gastronomie gegeben habe, habe sich der reale Umsatz im Gastgewerbe mehr als verdoppelt (+138,4 %). Wie Destatis nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, lag der Gastgewerbeumsatz im April 2022 aber real 24,0 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen hätten im April 2022 gegenüber dem Vormonat ein kalender- und saisonbereinigtes reales Umsatzplus von 16,2 Prozent verzeichnet. Gegenüber dem April 2021, als aufgrund der Corona-Pandemie ein Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste galt, habe sich der Umsatz vervierfacht (+305,4 %). Trotzdem liege der Umsatz im April 2022 noch 22,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau vom Februar 2020. 

In der Gastronomie sei der kalender- und saisonbereinigte reale Umsatz im April 2022 im Vormonatsvergleich um 3,0 Prozent gefallen. Im Vergleich zum April 2021, als die Gastronomie bis auf den Außer-Haus-Verkauf geschlossen war, sei der Umsatz um 92,3 Prozent gestiegen, liege allerdings um 25,1 Prozent unter dem Niveau vom Februar 2020. //Destatis/chs

Schlagworte

GZ 13/22

Titelseite Getränke Zeitung Nr. 13/2022 (Foto: Marco Kleebauer)

Themen der Ausgabe

Gastkommentar: Michel Pepa

Michel Pepa, Deutschland-Chef von Anheuser-Busch InBev, freut sich auf die Veranstaltungssaison: Er betrachtet Bier als das originäre soziale Netzwerk, das integraler Bestandteil der Festivals hierzulande sei. 

Aktuelles Interview: Pia Kollmar

Gerade erst hat die Oettinger Brauerei angekündigt, ihren Standort Gotha bis zum Jahresende teilweise zu schließen. Pia Kollmar, Gesellschafterin und Geschäftsführerin von Oettinger, begründet die Entscheidung in unserem aktuellen Interview und führt aus, welche Folgen daraus auf die Gebinde-Politik und das geplante Wachstum entstehen. 

Titelthema: Festivals

Hier spielt die Musik: Festivals sind für Hersteller eine gute Möglichkeit, ihre Marken und Produkte emotional aufzuladen - und um neue Zielgruppen zu erschließen.